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Pasta aus der Gefängnisküche

Auf Pianosa vor Italien geniessen Strafgefangene viele Freiheiten. Sie helfen, die Insel für den sanften Tourismus zu öffnen.

Eine Bucht der Insel Pianosa: Weite Teile der Insel sind Naturschutzgebiet. Foto: Getty
Eine Bucht der Insel Pianosa: Weite Teile der Insel sind Naturschutzgebiet. Foto: Getty

Die Szene scheint einem Werbefilm für italienische Fertiggerichte entnommen: weiss gedeckte Tische in einem blühenden Garten, ein Schatten spendendes Baumdach, scherzende Gäste, die wunderbare Pasta mit kleinen Rindfleischstücken verspeisen, Rotwein in rustikalen Gläsern, zum Dessert süsser Mandelkuchen, aus dem Honig tropft. In der Realität wollen aber die Kellner und Köche, die die muntere Gästeschar versorgen, nicht so recht in die Idylle passen. «Ich bin glücklich, hier zu sein», sagt ­Arman in beinahe akzentfreiem Italienisch. «Hier kann ich über mein Leben nachdenken, über das, was ich getan habe – und was ich in Zukunft tun will.»

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