Iren sind Europas Bahnmuffel

Die Schweiz ist erneut Europameisterin im Zugfahren. In Irland hat das Bahnwesen hingegen kaum Anziehungskraft.

Weils so bequem ist: Blick durch das Fenster der Rhätischen Bahn auf die Landschaft der Linie Davos. (Archiv)

Weils so bequem ist: Blick durch das Fenster der Rhätischen Bahn auf die Landschaft der Linie Davos. (Archiv)

(Bild: Keystone Gaëtan Bally)

Im Schnitt bestieg 2016 jede Schweizerin und jeder Schweizer 72 Mal einen Zug. Das ergab eine Auswertung, die der Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr (Litra) am Donnerstag veröffentlichte.

Hinter der Schweiz auf dem zweiten Rang landete Luxemburg mit 38 Bahnfahrten. Danach folgen Dänemark (37), Deutschland (34) und Österreich (33). Am Ranglistenende liegt Irland mit gerade mal neun Bahnfahrten pro Person.

Ganz an die Spitze schafften es die Schweizerinnen und Schweizer 2016 auch bei der Anzahl zurückgelegter Bahnkilometer. Mit 2463 Kilometer pro Kopf fuhren sie weiter Zug als jede andere Nation Europas. Dahinter folgen weit abgeschlagen Österreich mit 1425 Kilometern, Frankreich mit 1354 Kilometern und Schweden mit 1281 Kilometern.

Die Deutschen fuhren mit 1157 Kilometern pro Person nicht mal halb so weit Zug wie die Schweizer. Auch in dieser Kategorie übernehmen die Iren mit 416 Kilometern buchstäblich die Rote Laterne.

nag/sda

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