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Paradies für Bildungsbürger und Fritten-Esser

Dank der mittelalterlichen Kulisse sind Gent und Brügge das architektonische Spitzenduo in Flandern. Während Gent mit Shopping lockt, scheint Brügge seiner Vergangenheit nachzuhängen.

Sonne tanken geht über Studieren: Ufermauer zwischen dem Groot Vleeshuis (links) und der Leie im historischen Zentrum Gents. Foto: Philippe Clément (Arterra, Getty)
Sonne tanken geht über Studieren: Ufermauer zwischen dem Groot Vleeshuis (links) und der Leie im historischen Zentrum Gents. Foto: Philippe Clément (Arterra, Getty)

Filips Fritten sind die besten von ganz Gent, vermutlich von ganz Belgien. Zwar reklamiert Brügge das Vorrecht auf die Erfindung der Pommes – eine Marktfrau mit dem Nachnamen Fritz soll dort 1863 erstmals geschnetzelte und gebackene Kartoffeln feilgeboten haben. Aber Gent hat Filip, und das ist matchentscheidend. Hinter der historischen Fleischhalle steht seine Minibude mit der grossen Sogwirkung. Die Warteschlange ist immer lang und reisst höchstens am frühen Nachmittag kurz ab, wenn die Bäuche vom Mittagessen gefüllt sind.

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