Highlights: Hier müssen Sie 2019 hinreisen

Diese Orte haben das Potenzial, im nächsten Jahr zum Touristenmagneten zu werden.

In Miami hat ein neues Wissenschaftsmuseum geöffnet, das einen Blick in die Unterwasserwelt Floridas preisgibt und auch ein Planetarium enthält. Bild: PD

In Miami hat ein neues Wissenschaftsmuseum geöffnet, das einen Blick in die Unterwasserwelt Floridas preisgibt und auch ein Planetarium enthält. Bild: PD

Noch nie war moderne Architektur so vielseitig und spannend. Und so populär. Die Elbphilharmonie in Hamburg, ein Entwurf des Basler Architekturbüros Herzog & de Meuron, hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem viel frequentierten Besucherziel entwickelt. Das Konzerthaus, «Elphi» genannt, prägt die Silhouette der Stadt. Spitzenarchitektur erweist sich als starker Trumpf, den auch andere Weltstädte und Regionen mit aufsehenerregenden Bauten ausspielen.

Miami: Neue Perspektiven auf Ozean und Weltall

Bild: dbox

Bei den Passagieren der vielen Kreuzfahrtschiffe punktet Miami seit Mai dieses Jahres mit einem neuen architektonischen Schmuckstück. Wie eine Linse öffnet sich im Phillip and Patricia Frost Museum of Science ein riesiges, rundes Fenster und rahmt das Golfstromaquarium ein. Über drei Ebenen öffnet sich der Blick auf die Unterwasserwelt Südfloridas. Das Planetarium hingegen entführt bis zu 250 Gäste gleichzeitig ins Weltall. 300 Millionen Dollar kostete das Wissenschaftsmuseum, entworfen vom englischen Stararchitekten Nicholas Grimshaw. Es rangiert bereits unter den innovativsten Ausstellungsstätten weltweit.

www.frostscience.org, www.miamiandbeaches.de

Billund: Ausflug in die hippe Legowelt

Bild: PD

Neuerdings steuern auch Erwachsene ohne Kinder Billund im dänischen Südwestjütland an. Der Grund dafür heisst Lego House, eine 12'000 Quadratmeter grosse Erlebniswelt in jenem Ort, in dem der Name Lego 1934 geboren wurde. Das Gebäude, das aussieht, als sei es aus überdimensionalen Legosteinen zusammengesetzt, wurde vom dänischen Architektur­büro BIG entworfen. Im Inneren taucht man in eine Welt aus 25 Millionen bunten Steinchen ein. Wer nach stundenlangem Spiel und Staunen Lust auf exquisite nordisch und französisch inspirierte Küche bekommt, lässt sich im Le Gourmet verwöhnen.

www.legohouse.com, www.visitbillund.de

New York: Hang zur Höhe

Bild: Iwan Baan

Der Big Apple ist immer eine Reise wert. Überall entsteht Neues. Das Who’s who der internationalen Architektenelite hat sich hier verewigt. Durch den Bau neuer Hochhäuser veränderte sich die bekannte Skyline in den letzten zehn Jahren gewaltig. Einen Volltreffer landeten wieder die Basler Herzog & de Meuron mit einem superschlanken Apartmentstapel, der sich geschichteten Bauklötzchen gleich in den Himmel reckt. Der Wohnturm 56 Leonard Street in Tribeca misst 253 Meter Höhe, bei einer Grundfläche von nur 1162 Quadratmetern. Unübersehbar in einer Gegend, die von ehemaligen Fabrikgebäuden mit Lofts und sechsgeschossigen Wohnhäusern geprägt wird.

Boca del Rio, Mexiko: Ein Haus für die Musik

Bild: PD

Boca del Rio war bislang ein unspektakulärer Vorort südlich der mexikanischen Hafenstadt Veracruz. Dank dem Foro Boca, dem von Rojkind Arquitectos für das noch junge Philharmonieorchester entworfenen Konzerthaus, erstrahlt die Uferpromenade in neuem Glanz und ist zum Wallfahrtsziel für Architekturbegeisterte avanciert. Direkt am Golf von Mexiko gelegen und aus unterschiedlich grossen Baukörpern zusammengesetzt, nimmt es mit dem rauen Sichtbeton Form und Farbe der Felsbrocken der vorgelagerten Wellenbrecher auf. Und es ist auch innen ein Architekturtraum.

www.foroboca.mx, www.visitmexico.com

Kapstadt: Moderne Kunst im alten Silo

Bild: PD

Zu Recht gehört die südafrikanische Metropole zu einem der Trendziele auf der touristischen Weltkarte. Mit der Lage am Wasser unterhalb des Tafelbergs, den Surfhotspots und einer Kreativ­szene hat Kapstadt schon immer gepunktet. Als weiteres Highlight kommt nun das Zeitz Mocaa dazu, das Museum für zeitgenössische afrikanische Kunst. Die 2017 eröffnete architektonische Sensation beherbergt die weltweit grösste Sammlung moderner afrikanischer Gegenwartskunst. Die Lage an der Victoria & Alfred Waterfront ist so spektakulär wie die Architektur. Mit umgerechnet 45 Millionen Franken verwandelte der britische Industriedesigner Thomas Heatherwick ein altes Speichergebäude in ein modernes Gesamtkunstwerk. Im Atrium wurden acht Siloröhren in Form eines Getreidekorns aufgeschnitten – eine Hommage an die ­frühere Nutzung. Vom sechsten Stock an aufwärts bietet das Luxushotel The Silo einen Mix aus modernem Design und industriellem Charme – bei einer durchgehenden Deckenhöhe von 5,50 Metern pro Etage.

www.zeitzmocaa.museum, www.capetown.travel

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt