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Fliegen in der vierten Klasse

Emirates denkt als erste der drei grossen Golfairlines über die Einführung einer Premium Economy nach. Die Gründe.

Neidische Blicke aus Dubai: Qantas verspricht Premium-Eco-Passagieren «extra space and comfort». Video: Qantas

Auch wenn Emirates im vergangenen Jahr mit insgesamt 51,9 Millionen Reisenden 8 Prozent mehr Passagiere befördert hat als im Vorjahr – die Auslastung der Flugzeuge ist um 3,1 Prozent auf 76,5 Prozent gesunken. Das liegt auch an einer Kapazitätsausweitung, nachdem im Vorjahr der Umbau in Dubai der Golfairline noch Grenzen gesetzt hatte.

Dennoch will der Vorstandsvorsitzende Tim Clark den Trend schnell umkehren. «Wir gucken uns viele verschiedene Möglichkeiten neuer Produkte und Innovation an», so der Manager laut dem Nachrichtenportal «Gulf News».

Eine dieser Möglichkeiten: eine Premium-Economy-Class. «Es gibt ganz klar wirtschaftliche Argumente für die Premium Economy», so Clark. Das heisse natürlich noch nicht, dass man sie auf jeden Fall einführe. Aber man prüfe die vierte Buchungsklasse definitiv.

Von den drei grossen Golfanbietern wäre Emirates die erste Airline, die eine solche Klasse anbietet. In Europa und Asien ist die Premium Economy immer verbreiteter. Auch Lufthansa bietet sie an.

Für Qantas-Passagiere von Vorteil

Eine Premium Eco gäbe auch Synergien auf Flügen, die Emirates mit der Partnerin Qantas anbietet. Die australische Airline bietet die Premium Eco nämlich bereits an. Für Passagiere, die die Klasse buchen, gibt es auf Weiterflügen mit Emirates bisher also kein entsprechendes Produkt. Das könnte sich ändern, sollte die Fluggesellschaft aus Dubai sich für die Premium Eco entscheiden.

Premium Economy ist eine Klasse zwischen Economy und Business. Je nach Fluggesellschaft bietet sie mehr Beinfreiheit, weiter zurückklappbare Sitze, besseres Essen und mehr Gepäck.

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Aerotelegraph.com/lf

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