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Die schönsten Bahnstrecken der Schweiz

Im Zugfahren sind wir Weltmeister. Immerhin. Acht Bahnlinien zum Davonrollen und Geniessen.

Fenster zum Glück: Mit dem Rebbergzug Train des Vignes durch das Unesco-Welterbe Lavaux. Foto: Swiss Image
Fenster zum Glück: Mit dem Rebbergzug Train des Vignes durch das Unesco-Welterbe Lavaux. Foto: Swiss Image

Wir Schweizer sind diesen Sommer wieder nicht Fussball-Weltmeister geworden. Ist das schlimm? Nein! Wir können uns in einer anderen Disziplin aufbauen, in der wir seit langem Spitze sind: im Bahnfahren. Auch die neuste verfügbare Ländervergleichsstatistik belegt: Geht es um die in der Eisenbahn zurückgelegte Distanz pro Einwohner, reicht es uns zum Weltmeistertitel: 2277 Kilometer pro Person und Jahr. Die Schweizer und die Bahn, das ist eine lange Liebesgeschichte. Der erste Zug im Land, die Spanischbrötlibahn von Zürich nach Baden, startet 1847. Im europäischen Vergleich ist das eher spät. Danach kommt die Schweiz auf den Geschmack, ihre Menschen werden berühmt dafür, besessen Löcher in die Berge zu bohren und mit Schienen zu bestücken. 1882 wird der Gotthardtunnel eröffnet, die Welt ist beeindruckt. Schweizer Bahnpioniere entsenden Züge in die steilsten Alpenflanken, man denke an die Jungfraubahn von 1912.

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