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Auf Wandertour im Alpenparadies Kosovo

Die aufregende Kultur und Natur des jüngsten Staates Europas sind ein Geheimtipp für Touristen – und entkräften deren Vorurteile.

Wie im Rest der Alpen: Wildromantik am Ende des Rugova-Tals. Foto: Alamy Stock Photo

Wie im Rest der Alpen: Wildromantik am Ende des Rugova-Tals. Foto: Alamy Stock Photo

Bernhard Odehnal@BernhardOdehnal

Ein paar Meter noch bergauf, dann gibt der Wald den Blick auf ein beeindruckendes Panorama frei. Auf den Gipfeln liegt noch Schnee, darunter grasen Kühe auf saftigen Alpwiesen. «Es ist wirklich wie bei uns», staunt Katharina. Als Primarlehrerin in Luzern betreute sie in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder Schülerinnen und Schüler aus Kosovo, die ihre Heimat mit den Schweizer Alpen verglichen. Die heute pensionierte Lehrerin konnte das nie so recht glauben. Jetzt steht sie zum ersten Mal selbst in der Gebirgslandschaft des Dreiländerecks Kosovo–Albanien–Monte­negro und muss zugeben, dass die Schüler recht hatten. Mit einer Ausnahme: Eine Moschee auf 1100 Meter über Meer wird man in der Schweiz kaum finden.

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