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Sechs Fragen zur VirusmutationReichen die Massnahmen gegen die neue Corona-Variante?

Die britische Mutation breitet sich in der Schweiz aus. Sind wir dafür gewappnet? Sind Kinder besonders gefährdet? Der aktuelle Wissenstand.

In Wengen hat sich die neue Virusvariante aus England schnell ausgebreitet: Im Dorf wird getestet.
In Wengen hat sich die neue Virusvariante aus England schnell ausgebreitet: Im Dorf wird getestet.
Foto: Stefano Schröter

Was weiss man über die Ausbreitung der neuen Virusvariante?

Zuerst war es nur ein Verdacht, dann haben sich die Indizien verdichtet: Die neue Virusvariante B1.1.7, die zuerst in England aufgetaucht war, kann sich deutlich besser ausbreiten, sie ist um 50 bis 70 Prozent infektiöser. Man habe verschiedene andere Erklärungen geprüft für die beobachteten starken Anstiege der Fallzahlen, sagt Antoine Flahault, Direktor des Institute of Global Health an der Universität Genf und Mitglied der Covid-19-Taskforce. «Es gab aber keine anderen Erklärungen.»

In England hat sich die neue Virusvariante seit Anfang Dezember rasend schnell ausgebreitet. Gemäss Angaben des «Office of National Statistics» dominierte die neue Virusvariante Anfang Januar vor allem in London, im Osten und im Südosten mit einer Prävalenz von bis zu 80 Prozent aller sequenzierten Virenproben.

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