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Monarchie in KrisenzeitenWie Prinz William über sich hinaus wächst

Der künftige Thronfolger ist neuerdings der Sonnyboy der Royals. Keine leichte Aufgabe, denn die Corona-Krise ist auch eine Krise der britischen Monarchie.

Ein ausgelassener Prinz, nachdem er mit seinem Team einen Sieg beim Tischfussball errungen hat. (5. Februar 2020)
Ein ausgelassener Prinz, nachdem er mit seinem Team einen Sieg beim Tischfussball errungen hat. (5. Februar 2020)
Foto: Keystone/Frank Augstein

Die Queen sitzt in Windsor fest; der Palast hat mitgeteilt, sie werde bis zum Herbst keine Termine wahrnehmen. Prinz Harry und Meghan sind in die USA gezogen. Prinz Andrew ist seit der Verwicklung in den Skandal um den pädophilen Millionär Jeffrey Epstein Persona non grata im eigenen Land und hat, als sei das nicht genug, eine Millionenklage wegen eines nicht abbezahlten Luxuschalets in der Schweiz am Hals. Der Thronfolger, Prinz Charles, wohnt vorerst im schottischen Balmoral und zeigt sich ab und zu mit Gattin virtuell bei Klinikeröffnungen oder, physisch, bei Kranzniederlegungen.

Die nicht ganz leichte Aufgabe, die britische Monarchie positiv im Gespräch zu halten, ist daher in letzter Zeit vor allem dem zweiten in der Thronfolge, Dianas älterem Sohn William, und seiner munteren Frau Kate zugefallen. William ist zum Sonnyboy der Royals geworden, seit sein Bruder Harry sich aus königlichen Diensten verabschiedet hat. Die Briten können William derzeit regelmässig in den sozialen Medien und demnächst auch in einer einstündigen Dokumentation sehen. Die BBC hat ihn ein Jahr lang begleitet, um über ein Thema zu berichten, das William und Harry seit dem Unfalltod ihrer Mutter beiden am Herzen liegt: die seelische Gesundheit von Männern.

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