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Frauen preschen vorPolitikerinnen fordern Ersatzbank im Berner Parlament

Eine breite Allianz will im Stadtrat eine Stellvertreter-Regelung bei Elternschaft oder Krankheitsfall einführen.

Vivianne Esseiva und Milena Daphinoff (r.) möchten, dass sie im Stadtrat vertreten werden können – für mindestens vier Monate.
Vivianne Esseiva und Milena Daphinoff (r.) möchten, dass sie im Stadtrat vertreten werden können – für mindestens vier Monate.
Foto: Adrian Moser

Die freisinnige Stadträtin Vivianne Esseiva ist in freudiger Erwartung. Weniger erfreulich ist für sie die Tatsache, dass Mütter nach der Geburt 16 Wochen nicht im Parlament auftreten dürfen, sonst verwirken sie ihr Anrecht auf Mutterschaftsentschädigung. «Ich habe deshalb auch mit dem Gedanken gespielt zurückzutreten, damit ich meine Partei nicht schwäche», sagt Esseiva. Sie hat sich aber dagegen entschieden, weil sie auch als Mutter Parlamentarierin sein will.

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