Zum Hauptinhalt springen

Podcast über den Alltag mit KindWie sich Eltern im Alltag den Punkrock erhalten

Zwischen Elternsorgen und Selbstverwirklichung: Cheyenne Mackay, die Mitgründerin des Berner Radio- und Podcast-Festivals Sonohr, produziert für SRF den Podcast «Pipifax».

«Für mich ist der entscheidende Punkt die persönliche Betroffenheit»: Cheyenne Mackay, Macherin des Podcasts «Pipifax».
«Für mich ist der entscheidende Punkt die persönliche Betroffenheit»: Cheyenne Mackay, Macherin des Podcasts «Pipifax».
Keystone/Gaetan Bally

Sie sagten einmal, die Podcastszene spriesse, ja, sie explodiere geradezu. Warum braucht es einen weiteren Podcast von Ihnen?

Cheyenne Mackay (lacht): Es braucht nicht zwingend einen Beitrag von mir. Seit ich ein Kind bekommen habe, ist einfach vieles neu und unbekannt. Mein Partner und ich haben unzählige Fragen, wir sind überfordert und beglückt, ratlos und neugierig, wir haben eigene Wünsche und ein schlechtes Gewissen. Ich wollte über mein Eltern- und Muttersein sprechen und mich mit anderen Menschen austauschen. Für mich ist der entscheidende Punkt die persönliche Betroffenheit. Ohne sie hätte ich keinen Podcast machen wollen. Dass es dieses Format ist, also ein akustisches, war von Anfang an klar. Mit meiner Stimme zu arbeiten, ist mein Ding, seit ich zwölf bin. Ausserdem haben Podcasts den Vorteil, dass man während des Hörens noch etwas erledigen kann und zeitlich frei ist, wann man sie hören will. Beides entscheidende Punkte für Eltern mit kleinen Kindern. Und dann gibt es noch einen zweiten Motivationsgrund.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.