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Wieder MontagPlötzlich rannten ihm die Landsleute die Bude ein

Honorarkonsul in Neuseeland ist normalerweise ein Nebenjob. Wegen Corona wurde der Fraubrunner Adrian Blaser über Nacht zum Krisenmanager.

Adrian Blaser: Nach dem Corona-Sturm hat der Honorarkonsul in Neuseeland wieder Zeit zum Alphornspielen.
Adrian Blaser: Nach dem Corona-Sturm hat der Honorarkonsul in Neuseeland wieder Zeit zum Alphornspielen.
Foto: mst

In Neuseeland gestrandete Schweizer Touristen stehen plötzlich vor der Frage, wie es für sie weitergeht. Die Corona-Krise im Gastland aussitzen? Oder doch so schnell wie möglich zurück nach Hause fliegen? Es ist Ende März 2020. Die neuseeländische Regierung kündigt den Lockdown an. Die meisten Flüge sind gestrichen. «Gefühlt jede Stunde gab es neue Informationen», erinnert sich der 47-jährige Adrian Blaser. Der Mann aus Fraubrunnen wanderte vor fast zwei Jahrzehnten aus und ist seit 2019 Schweizer Honorarkonsul in Auckland. In dieser Funktion kümmert er sich um Schweizer Angelegenheiten im Norden des Landes. Er besucht Landsleute, die in eine missliche Lage geraten sind, und vertritt die offizielle Schweiz an Anlässen. Blaser steht in engem Kontakt mit der Botschaft in Wellington, ist aber – anders als der Botschafter – kein Diplomat.

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