Zum Hauptinhalt springen

Bizarrer Auftritt von Trump-AnwaltPlötzlich lief schwarzer Schweiss an Giulianis Gesicht hinunter

Haare schlecht gefärbt oder zu viel Make-up aufgetragen? Experten sind sich uneins darüber, was beim Styling von Donald Trumps Anwalt schieflief.

Redete sich in Rage: Donald Trumps Anwalt Rudy Giuliani an einer Pressekonferenz in Washington D.C. (Keystone)
Redete sich in Rage: Donald Trumps Anwalt Rudy Giuliani an einer Pressekonferenz in Washington D.C. (Keystone)

Rudy Giulianis bizarrer Auftritt an einer Pressekonferenz am Donnerstag in Washington D.C. sorgte für Aufsehen. Wieder einmal behauptete Donald Trumps Anwalt, er habe Beweise für einen angeblichen Wahlbetrug, und wiederholte dabei unbewiesene Vorwürfe. Anlass zu Diskussionen im Netz gaben aber nicht nur Giulianis Aussagen, sondern die Tatsache, dass Trumps Mann fürs Grobe sich mehrfach mit einem Taschentuch das Gesicht abwischte, weil ihm dunkler Schweiss von der Stirn rann.

Im Internet sorgte Giulianis Auftritt für reichlich Gespött. Vom #GiulianiMeltdown war die Rede, aber freilich nicht nur wegen seiner feurigen Rede. Er schmilzt, meinten manche. Andere bedienten sich Wortspielen mit den Wörtern «die» (engl. für sterben) und «dye» (engl. für färben). «Heroes get remembered but legends never dye», schrieb ein Youtube-Nutzer unter das Video der Pressekonferenz. An Helden erinnert man sich, aber Legenden färben nie. «Lasst die Kraken frei», schrieb ein anderer Nutzer in Anspielung auf das von den Unterwassertieren produzierte Tintensekret.

Rudy Giuliani hielt während einer Pressekonferenz eine lange Rede, dabei kam er stark ins Schwitzen.
Video: @LisPower1 via Twitter

Aber was führte zu diesem Styling-Fauxpas? Die «New York Times» hat dazu verschiedene Friseure im Raum Manhattan befragt. Viele schlossen Farbe als Grund aus. «So fliesst Haarfarbe nicht, ausser sie wurde gerade aufgetragen», meinte einer. Haarfarbe werde für gewöhnlich mit Peroxid vermischt. Sobald das Gemisch oxidiere, hafte es an den Haaren. Wegen der schädlichen Wirkung auf die Kopfhaut und die Haare würde niemand eine solche Lösung in ihrer rohen Form belassen.

Viel wahrscheinlicher sei, dass es Giulianis Visagisten mit Mascara oder einem Abdeckstift übertrieben hätten, meinte ein Experte gegenüber der Zeitung. Mit Mascara liessen sich die grauen Stellen an den Koteletten überdecken. Um zu verhindern, was Giuliani passiert sei, solle man heisses Wetter meiden und warten, bis das Make-up getrocknet sei, riet der Experte.

Andere Fachleute hingegen waren überzeugt davon, dass Haarfarbe für den Unfall verantwortlich war. «Wenn sie nicht richtig ausgewaschen wird, dann passiert das», erklärte ein Stylist der «New York Times».

sho/sda

43 Kommentare
    Peter Saladin

    Ganz einfach. An diesem Mann ist nichts echt, nicht mal die Haarfarbe.

    Es ist auch einfach nachvollziehbar, warum er Trump unbedingt an der Macht halten will. Ansonsten drohen ihm diverse Prozesse wegen sexueller Belästigung, Vergewaltigung und Kinderschändung.

    Der Absturz dieses "Denkmals" ist bezeichnend für das heutige "Amerika".