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Covid ClassicsPicasso für die Quarantäne

Museumsbesuch online? Nein, im Netz finden Kunstinteressierte etwas viel Aufregenderes: zu Hause nachgestellte Meisterwerke.

So bunt wie das Original: Picassos «Weeping Woman» in der Interpretation von Katja Kosilkova.
So bunt wie das Original: Picassos «Weeping Woman» in der Interpretation von Katja Kosilkova.
Foto: instagram.com/covidclassics

Bevor die grosse Leere kam, brauchte unsere Verbundenheit untereinander keine symbolische Verstärkung. Erst als die Pandemie zuschlug, begannen wir uns ums wärmende Feuer der Bildschirme zu versammeln. Und wir merkten: Nicht das Neue, Spannende tat not. Es war das Vertraute, nach dem man jetzt lechzte. Es waren Sicherheiten und Werte. Wir suchten nach der Essenz dessen, was uns zu Menschen machte in der peinlich ohnmächtigen Lage, in die uns der winzig kleine Bioterrorist namens Corona gebracht hat. Wir dachten, wir hätten alles unter Kontrolle. Und jetzt: schachmatt?

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