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Beratung über VideochatPer Smartphone gehts in die oberen Stockwerke

Während des Shutdown ist im Berner Loeb lediglich das Parterre geöffnet. Darum führt Verkaufsleiterin Sibylle Köhli die Kundschaft virtuell zum gewünschten Produkt.

Mit ihrem Smartphone zeigt Sibylle Köhli der Kundschaft die Produkte – für den Fototermin unmaskiert.
Mit ihrem Smartphone zeigt Sibylle Köhli der Kundschaft die Produkte – für den Fototermin unmaskiert.
Foto: Adrian Moser

«Wir spüren deutlich, dass mehr Leute unterwegs sind als im ersten Shutdown», sagt Sibylle Köhli, Verkaufsleiterin im Berner Warenhaus Loeb. Da die Schliessungen dieses Mal weniger rigoros ausfallen, gibt es auch weniger Video-Beratungen. Dafür seien die Chat-Anfragen auf 500 pro Monat angestiegen. Im Frühjahr waren es 400, sagt Köhli. Sie ist froh, dass wenigstens das Parterre offen ist. Dort hole der Kundendienst auch Güter des täglichen Bedarfs von den geschlossenen Stockwerken herunter.

Laut Köhli merkt man, dass die Leute viel Zeit zu Hause verbringen. «Die beliebtesten Produkte sind momentan Küchenmaschinen und Musikgeräte.» Am wenigsten Anfragen gab es in den letzten Monaten im Bereich Mode. Der Grund dafür sei, dass die Frühlingskollektion bereits angelaufen sei. «Wegen der Kälte und des regnerischen Wetters zögerte die Kundschaft da noch.»

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