Per aspera ad astra

Eine Art Meister spricht zu uns und treibt uns zu Eigenständigkeit und Selbsterkenntnis an. Von der Lebensschule wird viel geredet, sie so treffend zu beschreiben wie dieser Essay: das ist hohe Schule. Lesen sie den 2.-platzierten Text.

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Mit diesem Text erreichte die Autorin Selma Mahlknecht den 2. Platz beim 11. «Bund»-Essaywettbewerb.

Mach das Licht an, ist finster hier drin. Ich weiss, es ist viel zu früh, und das nervt uns jetzt beide. Aber wir dürfen keine Zeit verlieren, denn sie strecken schon ihre Krakenarme nach dir aus. Wenn du jetzt kein Licht machst, ist es vielleicht zu spät.

Mach dir nichts vor. Du kannst keinen Schalter umlegen, klick, hell, Applaus. Hier drinnen Licht zu machen, funktioniert nur auf die ganz alte Art. Reibung. Funken schlagen. Glut weitergeben. Very old school. Dazu bin ich da. Geistige Brandstiftung. Das Gefährlichste überhaupt. Wir brauchen jetzt beide viel Fingerspitzengefühl. Und noch viel mehr Geduld. Es nützt dir nichts, mich abschütteln zu wollen. Ich sitze dir im Nacken. Ich lasse nicht locker. Ist finster hier drin. Aber mehr als ein paar Zündhölzchen habe ich nicht für dich. Den Rest musst du schon alleine erledigen.

«Mach dir nichts vor. Du kannst keinen Schalter umlegen, klick, hell, Applaus.»

Mach mal halblang. Ich weiss, dass es anstrengend ist. Dass du die Lust verloren hast. Dass du längst findest, eigentlich ist es im Finstern auch ganz okay. Von wegen Fantasie und kreativ sein und Märchenzeit und Drachen­jagen. Keine Angst, du brauchst deine Ritterrüstung nicht ausziehen. Das Prinzessinnenkrönchen nimmt dir keiner weg. Hier drinnen sind Träume erlaubt und schillernde Kostüme. Bei Lichte betrachtet schauen sie vielleicht etwas schäbig aus und ramponiert. Das kränkt dich dann womöglich, und du magst nicht mehr spielen.

Du bekommst diesen Tonfall, dieses «Aber warum muss ich das jetzt, das ist mir zu mühsam»-Gewinsel, und ich merke dir an, damit kommst du viel zu oft durch. Hier jedoch kommst du damit nicht durch, und vor allem kommst du nicht mehr: zurück. Nicht mehr zurück ins Dunkel, in die lauschige Höhle, durch die gespenstisch und anheimelnd die Flüsterstimmen hallen mit ihren Lockungen, ihren Schmeicheleien, ihren unwiderstehlichen Versprechungen. Ist zwar immer noch schummrig hier drin, aber auch in diesem verschwommenen Dämmer hast du schon erkannt: das kanns wohl nicht sein.

Mach die Augen auf. Höre nicht auf die Rattenfänger und Sirenengesänge. Die Bilder im Kopf sind nicht genug. Du musst dich der Wahrheit stellen. Und lass dir nicht einreden, dass es keine Wahrheit gibt, dass jeder nur sieht, was er sehen will, denn das stimmt zwar, ist aber dennoch nicht wahr. Wer der Sonne den Rücken kehrt, schafft die Sonne nicht ab. Aber er lebt ein Dasein im Schatten. Wahrheit ist zumutbar und begreifbar und kein geheimes Youtube-Video, von dem die Regierung nicht will, dass du es siehst.

Wahrheit also, darum geht es hier, wenn auch nicht ausschliesslich, so doch wesentlich, und auch das Wesen und das Wesentliche werden zur Sprache kommen, hör nur genau hin. Nur eins schmink dir jetzt schon ab: Wahrheit gibts nicht frei Haus, sie wird dir nicht von einem unterbezahlten Kurier die fünf aufzuglosen Stockwerke zu deiner Wohnung hinaufgeschleppt wie die schon leicht lappig gewordene Salami-Pizza, deren penetranter Duft deine LAN-Party tränkt.

Du musst dich an sie herantasten, behutsam und mit nichts als deiner flackernden Kerze, die sie beleuchtet. Sie wird dich verletzen und sie wird nicht schön sein, aber Schönheit ist keine Kategorie für die Wahrheit. Du wirst lernen müssen, mit ihr umzugehen. Nur dann kannst du anfangen, sie zu gestalten.

«Mach dir ein Bild. Und dann noch eins und noch eins. Verwirf alle Bilder und entwirf sie neu.»Source

Mach dir ein Bild. Und dann noch eins und noch eins. Verwirf alle Bilder und entwirf sie neu. Lerne zu zweifeln und lerne zu wissen und lerne den Unterschied. Lass dir Vorschläge machen und sei nicht zu wählerisch. Manchem wirst du ausweichen wollen, aber dann werde ich da sein. Ich werde dir keine Wahl lassen. Ich werde dich mitten hineinjagen in das Bestürzende und Verstörende, das dein Weltbild erschüttern wird, und wenn ich es richtig mache, bleibt kein Stein auf dem anderen. Du wirst mich bekämpfen, aber das halte ich aus.

Du hast genug willfährige Zuträger, die deine Echokammer mit dem immer Gleichen nähren. Was dir fehlt, ist Widerspruch. Ich werde ihn dir bieten. Du wirst erleben, wie Gewissheiten bröckeln, wie Glauben dahinschmilzt und Sicherheiten schwinden, und du wirst darunter leiden, wie schwer es ist, sich neue zu erschaffen. Aber vielleicht – nur vielleicht – hast du so eine Chance, den Fängen der Filterblasen zu entrinnen, in denen schon viel zu viele isoliert schweben, unerreichbar für Fakten und Argumente, sich immer tiefer eingrabend in die Maulwurfsgänge ihrer Denkschleifen.

Du aber sollst lernen, wie man aufwärts denkt und querfeldein, wie man sich Breschen schlägt und Fluchten erfindet und wie man durch Wände gehen kann in freie Räume. Nein, das lernt man nicht einfach in acht bis zwölf Schritten, ein Jahr ist zu wenig, und oft reichen zehn nicht, aber du sollst erfahren, dass es möglich ist.

Mach dir Hoffnungen. Man darf zuversichtlich sein, allen Entmutigungen zum Trotz. Wir können nicht alles erjagen, und manches, wonach wir uns sehnen, erfüllt sich niemals. Doch manches fallt uns auch in den Schoss. Wir dürfen innehalten. Wir dürfen geniessen. Wir dürfen daran glauben, dass es besser wird, auch wenn es schlechter wird. Die Hoffnung ist ihr eigener Lohn. Lerne sie zu hüten und zu nähren, wie man ein Feuer hütet und nährt in der Winternacht. Denn das weisst du auch: Winter is coming.

Mach ein Drama draus. Lass keine Rolle unbesetzt. Der tapfere Held. Der finstere Schurke. Der verlässliche Freund, der listige Helfer. Der Verräter, der Erzfeind. Lass kein Klischee aus, besetze nach Stereotypen. Und sieh zu, wie sie zerbröseln. Der verlässliche Schurke, der finstere Freund, der tapfere Verräter, du wirst staunen, was alles geht. Umgib dich mit schillernden Charakteren, die dir goldene Brücken bauen und Steine in den Weg legen.

«Jeden Tag ist Premiere, jeden Tag kannst du scheitern und glänzen, stolz sein auf dich und enttäuscht von dir.»

Vergiss die ganz üblen Typen nicht, die, die dir wehtun, an denen du dir die Zähne ausbeisst. Von ihnen lernst du die wichtigsten Lektionen. Jeden Tag ist Premiere, jeden Tag kannst du scheitern und glänzen, stolz sein auf dich und enttäuscht von dir. Hadere, weil es nicht leicht ist. Weine, ringe die Hände. Ja, es ist alles echt. Aber es wird dir nichts zustossen. Ich passe auf dich auf. Du fällst nur, um zu lernen, wie man besser fällt – und vor allem, wie man aufsteht, immer wieder neu. Denn irgendwann wirst du fallen und es wird keiner da sein, um dich aufzufangen, nur du selbst.

Mach dich bereit. Da draussen wartet keiner auf dich. Du bist überflüssig, deine Stimme will niemand hören. Erhebe sie trotzdem. Lass dich nicht einschüchtern von der grossen Welt. Du musst sie nicht erobern. Aber es wäre schön, wenn dein Eckchen Erde durch dich schöner würde. Lass dein Licht leuchten. Ist finster da draussen.

Mach dich bereit. Da draussen warten alle auf dich. Du bist wertvoll, deine Meinung ist gefragt. Dein Herzchen, dein Daumen, dein Affen-Emoji, deine zweieinhalb Sterne für die neuen Ghostbusters sind Goldgruben. Mit deinen Daten zahlst du den Komfort, die Streicheleinheiten, den passgenauen Algorithmus, der dich sanft lenkt und dich nur finden lässt, was du suchst. Gut nur, dass ich auch noch da bin. Ich leuchte da hin, wos langweilig ist und schwerfällig, ich halte die Lampe unbarmherzig auf diesen altertümelnden Text von Hölderlin, und ich lasse nicht locker, bis du begreifst: Es ehret der Knecht nur den Gewaltsamen.

Mach dir Freunde. Ron, Hermine, das gesamte Hogwarts-Rat-Pack. Egal ob Gryffindor oder Hufflepuff, finde dein Team, deine Gang, deine Meute. Mit ihnen stehst du alles durch, auch den psychedelischen Chemieunterricht bei Herrn Klein oder Frau Heimlichs Matheturnstunde samt Fehlkalkulation. Mit ihnen kannst du albern sein und das Leben leicht nehmen, und nur von ihnen kriegst du um halb zwei Uhr morgens diese Nachricht mit dem einen Satz, der den versauten Tag doch noch rettet.

Ihretwegen probierst du aus, was du dir eigentlich nicht zutraust. Und ihretwegen, vor allem ihretwegen, kommst du gerne in die Schule, obwohl ich dort auf dich warte. Gemeinsam schafft ihr eure Codes, eure Memes, eure Über­lebensstrategien. Gemeinsam schultert ihr dieses Leben zwischen Schulbank, Spind und Schweigefuchs, gemeinsam macht ihr die Wochenenden episch, und ihr haltet euch gegenseitig die Haare, wenn euch das Kotzen kommt.

«Lass dich nicht abspeisen vom schnellen Lob deiner Claqueure.»

Mach dir Gedanken. Aber nicht halbherzig. Sondern mit aller Sorgfalt wie ein Handwerksmeister. Setze deine Gedanken Stück für Stück zusammen, feile daran, gib dich nicht zufrieden. Lass dich nicht abspeisen vom schnellen Lob deiner Claqueure. Sie finden dich super, kein Zweifel. Sie sind deine Eltern, deine Freunde. Menschen, denen du wichtig bist, die an dich glauben und die dir nicht wehtun wollen.

Lass dich nicht blenden von den Likes deiner Follower. Sie finden dich cool oder unterhaltsam, doch im Grunde bist du ihnen gleichgültig. Ihr erhobener Daumen ist ohne Bedeutung, es ist nur ihr Zahlungsmittel, um auch von dir wahrgenommen zu werden. Dieses Nullsummenspiel hast du längst durchschaut, aber du lässt dir trotzdem gern schmeicheln. Das muss dir nicht peinlich sein, keiner kann sich der Kraft der Bauchpinselei entziehen.

Ausserdem bin ich ja auch noch da. Und ich muss genau hinsehen. Das ist für uns beide unangenehm. Wenn ich dich loben kann, werde ich es tun. Aber wenn ich den Finger in die Wunde legen muss, werde ich nicht zögern. Ich werde dir zeigen, wo es hakt und was du tun kannst, um dich zu verbessern. Ich werde ehrlich zu dir sein, weil es meine Pflicht ist, aber vor allem weil es sonst möglicherweise niemand mehr sein wird. In Zukunft wirst du an unsichtbare Wände stossen, und keiner wird dir sagen, woran du gescheitert bist.

Als du zum Beispiel bei diesem Essay-Wettbewerb mitgemacht hast und dein Text keine Beachtung gefunden hat – keiner hat dir den Grund erklärt. Dabei hättest du doch so gerne eine Rückmeldung bekommen, eine Auseinandersetzung mit deinen Gedanken, du wolltest ernst genommen werden, vielleicht sogar ein bisschen diskutieren, deinen Standpunkt noch einmal erläutern, Verständnis erheischen, um eine gnädigere Bewertung feilschen. Das alles kannst du bei mir, und obwohl du es jetzt hasst, wird es dir irgendwann fehlen.

Mach deine Hausaufgaben. Brecht hat geschrieben: Du musst die Führung übernehmen. Und damit musst du, wie bei allem anderen auch, bei dir selbst beginnen. Lerne dich zu organisieren. Gesetzte Fristen einzuhalten. Dich um den lästigen Kleinkram zu kümmern, den du lieber deiner Mutter überlassen möchtest oder dem Klassenstreber, bei dem du abschreiben kannst. Starte ein Projekt und zieh dein Ding durch, und das heisst: Gib nicht auf, jedenfalls nicht so schnell und nicht von vornherein. Und schon gar nicht aus Bequemlichkeit. Denn die Bequemlichkeit ist der Nasenring, an dem du von anderen durchs Leben gezerrt wirst. Du musst die Führung übernehmen.

«Selbst wenn du alle Prüfungen bestehst – keiner kann dir eine Glücksgarantie geben.»

Mach dich gefasst. Wenn du all das lernst, wenn du ein Zweifler wirst, ein Vor- und Nachdenker, ein Hinterfrager, dann wirst du es nicht leicht haben im Leben. Aber davon war auch nie die Rede. Der schnelle Erfolg, der Sofortgewinn, das ständige Lob – sie sind trügerisch und machen dich leer. Wer dir Mühelosigkeit verspricht, tut es aus Feigheit oder Berechnung.

Ich verspreche dir nur, dass es hart wird und steinig, aber dass du Blumen finden wirst, wenn du nur gut hinsiehst. Doch eins musst du wissen: selbst wenn du dich durchkämpfst, Selbst wenn du wacker alle Prüfungen bestehst – keiner kann dir eine Glücksgarantie geben. Die ebenen Bahnen, die steilen Karrieren, Beliebtheit und Ruhm sind nicht für dich reserviert. Nein, sie sind nicht unerreichbar. Aber sie haben einen Preis, den du vielleicht nicht zu zahlen bereit bist.

Doch auch abseits davon lässt sichs leben, und das gar nicht schlecht. Du wirst die ewigen Widersprüche des Daseins aushalten, und du wirst es ertragen, dass hinter den Fragen neue Fragen kommen. Es wird eine Last sein und eine Bereicherung, und du wirst den Nutzen des Unnützen begreifen.

Es wird immer noch finster sein draussen, aber du wirst beginnen, die Sterne zu sehen. Mach dir keine Sorgen. Wir haben uns viel vorgenommen, und es wird nicht alles für dich funktionieren. Die Augmented-Reality-Tablet-Klasse, die ornithologisch-kulinarischen Waldlehrwanderungen, der fächerübergreifende lerntypen­differenzierte ergebnisoffene Projektunterricht zum Thema «Wildtiermanagment in Zeiten von Geocaching und Pokemon Go», die Real-Life-Experience-Schnupperwoche, der biodynamische Gemeinschaftsgarten, die kulturgeschichtliche Fahrradtour auf den Spuren des Mithraskultes – gut möglich, dass alles an dir abperlt wie an Teflon und du dich am Ende nur mit Bulimie-Lernen durch die Prüfungen hangelst. Und natürlich klappt das auch. Aber eigentlich geht es um mehr. Es geht um das Wesentliche, das hatte ich dir doch versprochen.

«Genug kann nie und nimmermehr genügen.»

Ja, wir machen auch einfach nur Training, für Zertifikate, Abschlüsse, schöne Diplome. Wir beherrschen das Teaching to the test, gar keine Frage. Aber lass dir nicht weismachen, dass das die Schule ist, in die du gerne gehen sollst, weil es Spass macht, funktionstüchtig zu sein. Das ist nur der Ort, an dem du zu genügen lernst, der Ort, von dem jeder genug kriegt, und das zu Recht.

Aber sie irren alle: Genug kann nie und nimmermehr genügen. Du musst über das Genügende hinausgehen, du musst das Frage-Antwort-Spiel durchbrechen, du musst finden, was dir keiner zu suchen empfiehlt. Denn am wichtigsten sind die Antworten auf Fragen, die keiner gestellt hat. Wir wollen nämlich mehr, wir greifen nach den Sternen. Weisheit, Glückseligkeit, die ganz grosse Nummer. Ein Lebensprojekt, ohne Zweifel. Viel zu viel für uns zwei und die kleine Zeit, die wir haben.

Aber wir fangen schon einmal an. Und wenn alles schiefgeht und wir es nicht einmal annähernd schaffen und wenn du enttäuscht bist von mir und in Zukunft auf Facebock und Twitter und Snapchat nur Bilder teilst von traurigen Goldfischen, die von bösen Lehrern gescholten werden, weil sie nicht fliegen können, oder Zitate, die Einstein niemals gesagt hat, wenn du gegen das System wetterst und gegen die Begabungs­vernichtung, weil du dir wünschst, dass wenigstens deine Kinder es besser haben sollen, dass sie eine Schule erleben sollen, in die sie beschwingt und mit Lust hinein­strömen und aus der sie randvoll mit Glück und Seligkeit hinausgehen, dann sei dir bitte im Klaren: Zu den Sternen gelangt man nicht ohne Blasen an den Füssen. Das wussten schon die Römer. Man kommt nur per aspera ad astra, anders geht es nicht.

Und denke auch an dieses noch: dass man das alles nicht von Methoden lernt, sondern von Menschen, aber es müssen Menschen wie Kratzbäume sein, mit breitem Rücken und Leidenschaft im Herzen. Vorbilder, Gegenbilder, zu denen du dich in Beziehung setzen, an denen du dich aufrichten und abarbeiten kannst, Feuersteine zum Funkenschlagen, Hüter der Glut.

Ist finster da draussen, aber es gibt sie, die Leuchttürme. Du brauchst gar nicht viele, dann findest du deinen Weg. Dann geht dir ein Licht auf, dann lernst du zu brennen. Dann übernimmst du die Führung. Dann überwindest du mich, und ich lass dich ziehen. Du verschwindest im Dunkel, aber dir wird nichts geschehen.

Du leuchtest.

(Der Bund)

(Erstellt: 21.03.2017, 21:36 Uhr)

Selma Mahlknecht während der Lesung ihres Essays. (Bild: Adrian Moser)

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