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Erstes US-Gold seit 20 Jahren

Die amerikanischen Volleyballer bezwangen im Final Brasilien mit 3:1. Eine starke Reaktion, nach dem Mord am Schwiegervater des Trainers.

Die US-Volleyballer krönten sich nach 20-jähriger Durststrecke wieder zum Olympiasieger. Im Final revanchierten sich die Nordamerikaner für die Niederlage der Frauen vom Samstag gegen den gleichen Gegner und bezwangen Brasilien 3:1.

Zum dritten Mal nach 1984 und 1988 durften sich die Spieler aus den USA Gold umhängen lassen. Freudentänze und Jubelposen zeigten sie deswegen nach der Ermordung des Schwiegervaters von Trainer Hugh McCutcheon aus Respekt aber nicht. Nach leicht nervösem Beginn hatte sich der leichte Aussenseiter in allen Belangen massiv gesteigert und die folgenden drei Sätze zu seinen Gunsten entschieden. Im vierten Satz verspielte Weltranglistenleader Brasilien eine 19:16- Führung mit einfachen Fehlern.

Somit verpassten es die Südamerikaner in Peking, als erstes Team vier Goldmedaillen in Serie (WM-Titel 2002 und 2006 sowie Olympiasieg 2006) an grossen Anlässen zu gewinnen.

Im Spiel um Bronze verlor Italien gegen Russland in nur 73 Minuten 0:3 und blieb damit erstmals seit 1992 in Barcelona ohne Medaille.

si/cal

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