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Abschluss des Musikfestivals BernPatricia Kopatchinskaja röchelt und quiekt

So klingt Zorn auf Musikinstrumenten: Die Camerata Bern lotet am szenischen Konzert «Dies Irae» emotionale Extreme aus.

Camerata-Leiterin Patricia Kopatchinskaja nutzt nicht nur ihre Geige, sondern auch ihre Stimme.
Camerata-Leiterin Patricia Kopatchinskaja nutzt nicht nur ihre Geige, sondern auch ihre Stimme.
Foto: Annette Boutellier

Es scherbelt, dröhnt und rumpelt. Bereits beim Eintreten in den Turbinensaal der Dampfzentrale Bern taucht das Publikum in eine unheimlich-surreale Atmosphäre ein, die eine nahende Apokalypse erahnen lässt. Es ist die Tonschöpfung «Okanagon» von Giacinto Scelsi aus dem Jahr 1968, deren tiefer, kratzig-blecherner Puls laut Angaben des italienischen Komponisten den «Herzschlag der Erde» symbolisieren soll.

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