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Zwei Tote nach Explosion in Yverdon-les-Bains

In einem Wohnhaus in Yverdon-les-Bains hat sich gestern eine heftige Explosion ereignet. Dabei sind zwei Person ums Leben gekommen, 14 Menschen wurden verletzt.

Die Wände sind grau gefärbt: Feuerwehrmänner im Einsatz nach der Explosion in Yverdon-les-Bains. (25. Oktober 2011)
Die Wände sind grau gefärbt: Feuerwehrmänner im Einsatz nach der Explosion in Yverdon-les-Bains. (25. Oktober 2011)
Keystone
Haben das Feuer schliesslich unter Kontrolle gebracht: Feuerwehrmänner in den Trümmern des Wohnhauses in Yverdon-les-Bains. (25. Oktober 2011)
Haben das Feuer schliesslich unter Kontrolle gebracht: Feuerwehrmänner in den Trümmern des Wohnhauses in Yverdon-les-Bains. (25. Oktober 2011)
Keystone
Die Explosion war heftig: Aus dem Wohnhaus in Yverdon-les-Bains steigt Rauch auf. (25. Oktober)
Die Explosion war heftig: Aus dem Wohnhaus in Yverdon-les-Bains steigt Rauch auf. (25. Oktober)
Tribune de Genève
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In einem Wohnhaus in Yverdon-les-Bains hat sich am Dienstagmittag eine sehr heftige Explosion ereignet. In den Trümmern wurden am Nachmittag und am Abend zwei Leichen gefunden. Die Ursache der Explosion ist noch nicht bekannt. Die Toten konnten noch nicht identifiziert werden. Wahrscheinlich handle es sich um eine Frau und ein Mädchen, sagte Jean-Christophe Sauterel, Sprecher der Kantonspolizei Waadt, der Nachrichtenagentur sda.

14 Personen wurden bei der Explosion leicht verletzt. Neun davon wurden zur Kontrolle in die umliegenden Spitäler gebracht. Die Explosion ereignete sich um 13.30 Uhr im vierten Stock eines sechsstöckigen Wohnhauses, wie die Waadtländer Kantonspolizei mitteilte,

Daraufhin brach in einer Wohnung ein Feuer aus. Die Feuerwehr konnte dieses jedoch relativ schnell löschen. Alle Bewohner des Wohnhauses wurden evakuiert. Am späten Nachmittag entdeckte die Polizei schliesslich einen Leichnam unter den Trümmern in jener Wohnung, in der sich die Explosion ereignet hatte. Am Abend wurde eine weitere Leiche aus den Trümmern geborgen.

Fassade weggeschleudert

Durch die Explosion kam es zu beachtlichen Sachschäden. So wurde ein Teil der Fassade weggerissen. Dieses sei bis auf die andere Strassenseite geschleudert worden, sagte der Polizeisprecher. Der Druck der Explosion war so gross, dass bei benachbarten Gebäuden die Fensterscheiben barsten. Autos, die vor dem Wohnhaus parkiert waren, wurden durch herabfallende Mauerstücke beschädigt.

Die Gründe der Explosion sind noch nicht bekannt. Es wurde eine umfassende Untersuchung eingeleitet. Insgesamt waren am Dienstag rund 120 Personen - Rettungssanitäter, Feuerwehr und Polizisten - im Einsatz.

SDA/wid

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