Zuerst 271 Bilder von Picasso – jetzt zwei Jahre Haft

Sie behaupteten, von Picasso 100 Millionen Euro teure Gemälde als Lohn für Handwerksarbeiten erhalten zu haben. Nun wurden sie verurteilt.

Sie sagen, es sei Lohn, das Gericht sagt, es sei Hehlerei: Das Ehepaar vor Gericht. (20.03.2015)

Sie sagen, es sei Lohn, das Gericht sagt, es sei Hehlerei: Das Ehepaar vor Gericht. (20.03.2015)

(Bild: Reuters Eric Gaillard)

Fünf Jahre nach dem spektakulären Auftauchen von 271 bis dahin unbekannten Picasso-Werken hat ein Gericht in Südfrankreich die beiden Angeklagten zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.

Die Richter in Grasse entschieden am Freitag laut einem Bericht der Regionalzeitung «Nice-Matin», der frühere Elektriker und seine Frau, die die Kunstwerke über Jahrzehnte aufbewahrten, hätten sich der Hehlerei schuldig gemacht.

Die Staatsanwaltschaft hatte Bewährungsstrafen von jeweils fünf Jahren für die Angeklagten gefordert, das Ehepaar dagegen seine Unschuld beteuert. Das Paar gab an, es habe die Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen im Schätzwert von rund 100 Millionen Euro als Lohn für Handwerksarbeiten vom Künstler selbst erhalten.

rsz/sda

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