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Zürcher stürzt auf Sardinien in den Tod

Drei Schweizer kletterten in einer Felswand auf der italienischen Insel. Plötzlich verlor einer den Halt und stürzte 70 Meter in die Tiefe. Bis die Retter zu ihm vordringen konnten, dauerte es fünf Stunden.

Ein 46-jähriger Mann aus Zürich ist auf der italienischen Insel Sardinien in den Tod gestürzt.

Der Mann war heute mit zwei weiteren Schweizern in einer Dreier-Seilschaft in einer Felswand am Monte Tuttavista unterwegs, wie die italienischen Behörden mitteilten.

Halt verloren

Der Zürcher habe den Halt verloren und sei an seinem Seil hängend etwa 70 Meter in die Tiefe gestürzt. Dabei sei er mit Körper und Kopf mit grosser Wucht gegen eine Felswand geprallt. Der 46-Jährige sei vermutlich sofort tot gewesen, erklärte der zuständige Staatsanwalt gemäss der italienischen Nachrichtenagentur ANSA.

Seine beiden Begleiter konnten sich aus eigener Kraft befreien und holten Hilfe. Doch die Bergung in dem schroffen Gelände war schwierig, weswegen die Retter einen Helikopter anforderten.

Gegen Felswand geknallt

Schliesslich sei es Bergrettern nach fünf Stunden gelungen, zum Unfallopfer vorzudringen. Diese hätten nur noch dessen Tod feststellen können, erklärte die Staatsanwaltschaft.

Eine Untersuchung zur Klärung der Absturzursache wurde eingeleitet. Die Behörden beschlagnahmten die Ausrüstung der drei Bergsteiger. Die beiden Überlebenden wurden befragt.

(SDA)

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