Zum Hauptinhalt springen

Zeugen im Sperisen-Prozess leben gefährlich

Die Hauptklägerin im Genfer Mordprozess gegen den Ex-Polizeichef von Guatemala ist gemäss ihrer Anwältin bedroht worden.

Erwin Sperisen war Polizeichef von Guatemala. Foto: Keystone
Erwin Sperisen war Polizeichef von Guatemala. Foto: Keystone

Der Genfer Staatsanwalt Yves Bertossa beschuldigt den 43-jährigen schweizerisch-guatemaltekischen Doppelbürger Erwin Sperisen, als Polizeichef von Guatemala in den Jahren 2005 und 2006 neun Morde an Häftlingen befohlen und einen Insassen erschossen zu haben. Schon vor Prozessbeginn vergangene Woche stand fest, dass es in Guatemala eine Reihe von Leuten gibt, die verhindern wollen, dass allenfalls belastende Details über die Sperisen zur Last gelegten Mordfälle an die Öffentlichkeit gelangen. Jene 18 Personen, die das Gericht als Zeugen aufgeboten hat, setzen sich der Gefahr aus, allenfalls selbst Opfer krimineller Taten zu werden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.