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Zahlreiche Tote bei einem Feuerwerksunglück in Mexiko

Während einer Prozession zu Ehren einer Schutzheiligen explodierte in Mexiko ein mit Feuerwerkskörpern beladener Kleinlastwagen. 16 Menschen starben, unter den Toten ist auch ein dreijähriges Kind.

Wuchtige Explosion: Soldaten und forensische Teams sichern die Unfallstelle. (15. März 2013)
Wuchtige Explosion: Soldaten und forensische Teams sichern die Unfallstelle. (15. März 2013)
Reuters

Einen Tag nach dem schweren Feuerwerksunglück in Mexiko ist die Zahl der Toten auf 16 gestiegen. Unter den Toten ist auch ein dreijähriges Kind.

Inzwischen konnten von den 153 Verletzten 84 aus dem Spital entlassen werden, wie die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Tlaxcala mitteilte.

Das Unglück ereignete sich in der Gemeinde Nativitas im Bundesstaat Tlaxcala, rund 120 Kilometer östlich von Mexiko-Stadt. «Einige Menschen trugen Feuerwerk, es gab einen Funken und eine Kettenreaktion», sagte ein Sprecher des Zivilschutzes der Nachrichtenagentur DPA.

«Rauchwolke färbte den Himmel schwarz»

Nach Zeugenaussagen, die die Zeitung «Excelsior» veröffentlichte, löste eine abgefeuerte Rakete die Tragödie aus, die gegen Stromleitungen stiess und auf die Menschenmenge fiel. Eine weitere Rakete sei anscheinend gegen ein Fahrzeug geflogen, das auch mit Feuerwerk beladen war.

«Eine Rauchwolke färbte den Himmel schwarz», beschrieb ein Imbissverkäufer der Zeitung «Milenio» die Lage nach der Explosion. Die Prozession befand sich knapp 150 Meter von der Ortskirche entfernt, als das Unglück geschah.

Staatspräsident Enrique Peña Nieto sprach den Angehörigen der Opfer des Unfalls sein Mitgefühl aus. Das Abbrennen von Feuerwerk ist in Mexiko häufig Bestandteil religiöser Feiern.

AFP/chk

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