Zahl der Toten im Luftverkehr sinkt deutlich

2019 hat es bedeutend weniger Unfälle gegeben als noch im Jahr davor.

Wrackteile auf dem Feld: Der Absturz der Boeing 737 Max in Äthiopien im letzten März hatte Konsequenzen für den Flugzeughersteller. (Keystone/10. März 2019)

Wrackteile auf dem Feld: Der Absturz der Boeing 737 Max in Äthiopien im letzten März hatte Konsequenzen für den Flugzeughersteller. (Keystone/10. März 2019)

Die Zahl der Menschen, die im kommerziellen Passagierflugverkehr bei Abstürzen ums Leben kamen, sank 2019 trotz des Absturzes einer Boeing 737 Max in Äthiopien im März um über 50 Prozent.

Im vergangenen Jahr habe es 86 Unfälle mit grossen Verkehrsflugzeugen gegeben – darunter acht tödliche Zwischenfälle – mit 257 Toten, teilte das niederländische Luftfahrtberatungsunternehmen To70 mit. Im Jahr 2018 habe es 160 Unfälle gegeben, darunter 13 fatale Abstürze, die 534 Tote forderten.

Die tödliche Unfallrate für Jets im gewerblichen Passagierflugverkehr betrügen durchschnittlich ein tödlicher Unfall auf 5,58 Millionen Flüge, erklärte das Unternehmen. In den Zahlen sind Unfälle mit Militärflügen, Ausbildungsflügen, Privatflügen, Frachtoperationen und Hubschraubern nicht enthalten.

fal/sda

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