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Wenig Schnee – «massive Investitionen» retten Saisonstart

Zu Beginn der Wintersaison wurden die Skigebiete dieses Jahr nicht gerade mit viel Schnee gesegnet. Nun zahlen sich die Investitionen in Beschneiungsanlagen aus.

Eine Woche vor Weihnachten liegt in den Bergen verhältnismässig wenig Schnee. Oberhalb von 2000 Metern beträgt die Schneehöhe nur die Hälfte des langjährigen Durchschnitts. Schneesportler können dennoch aufatmen: Die Beschneiungsanlagen laufen auf Hochtouren.

Besonders Ende November waren die kalten Temperaturen in den Bergen sehr günstig, um Skipisten künstlich zu beschneien, wie das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF am Mittwoch mitteilte.

«Breites Angebot»

In der Schweiz werden aktuell 36 Prozent der Skipistenfläche beschneit. Im Gebiet Laax (Flims Laax Falera) sind es nach stetem Ausbau mittlerweile bereits 45 Prozent. Die Mediensprecherin der Skiregion Laax, Katja Kamps, verweist gegenüber Redaktion Tamedia auf die «massiven Investitionen» in Beschneiungsanlagen. Insgesamt habe man in den letzten fünf Jahren 20,6 Millionen Franken dafür aufgewendet.

«Wir können auch dieses Jahr ein breites Pistenangebot zur Verfügung stellen», sagt Kamps. Am kommenden Wochenende, wenn die Hauptsaison beginnt, stehen zwar noch nicht alle Pisten zur Verfügung, aber alle drei Talabfahrten sollen befahrbar sein.

Bis zu 30 Zentimeter Neuschnee

Das SLF schreibt auf seiner Website, angesichts der erwarteten Klimaänderung werde der Trend zur grossflächigen Beschneiung weiter zunehmen. Ein Grund für den fehlenden Schnee dieses Jahr ist laut SLF das sehr stabile Hochdruckgebiet der letzten drei Wochen, das keine feuchte Luft in den Alpenraum brachte.

Aktuell liegt in den Bergen ein halber Meter Schnee. Das Wetter kommt aber in den nächsten Tagen in Bewegung. Es sei mit Neuschnee von 15 bis 30 Zentimeter zu rechnen, so das SLF.

SDA/rub

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