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Weinstein hält sich doch nicht im Tessin auf

Laut Medienberichten sollte der in Verruf geratene US-Produzent Harvey Weinstein Weihnachten in Lugano feiern. Die Meldung entpuppte sich jedoch als falsch.

Mehr als hundert Frauen – darunter zahlreiche Stars – werfen Harvey Weinstein vor, sie sexuell belästigt oder sogar vergewaltigt zu haben.
Mehr als hundert Frauen – darunter zahlreiche Stars – werfen Harvey Weinstein vor, sie sexuell belästigt oder sogar vergewaltigt zu haben.
Lucas Jackson, Reuters
Nach monatelangen Ermittlungen stellte sich der Hollywood-Mogul den Behörden: Weinstein erscheint in New York vor Gericht (9. Juli 2018).
Nach monatelangen Ermittlungen stellte sich der Hollywood-Mogul den Behörden: Weinstein erscheint in New York vor Gericht (9. Juli 2018).
Seth Wenig, Keystone
Der Filmproduzent, gegen den jetzt der Prozess geführt wird, war bereits mehrfach Gast am Zurich Film Festival, hier 2013.
Der Filmproduzent, gegen den jetzt der Prozess geführt wird, war bereits mehrfach Gast am Zurich Film Festival, hier 2013.
Keystone
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Eine Mitteilung vom Samstag, 2. Dezember der New Yorker Anwaltskanzlei des US-Filmproduzenten Harvey Weinstein über einen angeblichen Aufenthalt Weinsteins in Lugano hat sich als Fälschung erwiesen. Mehrere Elemente weisen darauf hin, dass die per E-Mail versandte Mitteilung nicht aus der Anwaltskanzlei stammt.

Bereits Ende Oktober wurde darüber spekuliert, dass Weinstein längere Zeit in den Tessin reisen könnte. Damaligen Berichten zufolge hatte der Produzent eine Villa in der Nähe von Lugano gemietet.

«Ein alter Dinosaurier»

Mittlerweile haben über 70 Frauen Weinstein beschuldigt, sie sexuell belästigt oder missbraucht zu haben. Mehr als zehn Frauen werfen dem Filmemacher gar vor, sie vergewaltigt zu haben. Nach Angaben aus Weinsteins Umfeld erhielten zudem mindestens acht Frauen teils Millionenbeträge, um ihn nicht anzuzeigen.

Weinsteins Anwältin Lisa Bloom hatte zuvor in einer Erklärung mitgeteilt, ihr Mandant weise «viele der Vorwürfe» zurück. «Er hat Fehler zugegeben, die er gemacht hat», schrieb sie. «Er liest Bücher und geht zur Therapie. Er ist ein alter Dinosaurier, der neue Wege lernt.»

(SDA)

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