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Vulkan spuckt zehn Kilometer hohe Aschefontäne aus

Beim Vulkan Tungurahua in Ecuador ereignete sich eine fünf Minuten lang andauernde Explosion. Die Bevölkerung fürchtet den baldigen Ausbruch.

Liegt 130 Kilometer von der Hauptstadt Quito entfernt: Der Vulkan Tungurahua.
Liegt 130 Kilometer von der Hauptstadt Quito entfernt: Der Vulkan Tungurahua.
AFP

In Ecuador wächst die Sorge vor einem Ausbruch des Vulkans Tungurahua, nachdem dieser am Freitag eine zehn Kilometer hohe Rauch- und Aschefontäne ausgespuckt hat. Experten meldeten eine fünf Minuten andauernde laute Explosion. Der Vulkan liegt 130 Kilometer südlich der Hauptstadt Quito. Die Aschebelastung war zunächst gering. Bereits seit Februar wird in dem Vulkan, dessen Name in Quechua «Feuerrachen» bedeutet, vermehrte Aktivität vermeldet. Bei einer Serie von Explosionen wurde eine Rauchwolke ausgespiehen, die bis nach Quito reichte.

(Quelle: José Luis Espín Rivadeneira)

Der Tungurahua ist einer von acht Vulkanen in Ecuador, das auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring liegt. An dem hufeisenförmigen Vulkangürtel, der den Pazifischen Ozean umgibt und fast die gesamte Pazifische Platte umschliesst, stossen gleich mehrere Kontinentalplatten und ozeanische Platten aneinander. Diese sind ständig in Bewegung, weshalb Erdstösse keine Seltenheit sind. Um den 5029 Meter hohen Vulkan liegen zahlreiche Dörfer. Bei einem Ausbruch im Jahr 2006 waren sechs Bewohner eines dieser Dörfer durch Lava getötet worden.

AFP/wid

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