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Vierte Panne bei Kerrys Maschine

US-Aussenminister John Kerry musste mit seinem 40-köpfigen Team erneut Linie fliegen. Sein iranischer Amtskollege konnte sich eine Bemerkung nicht verkneifen.

Da war noch alles in Ordnung: US-Aussenminister John Kerry bei der Landung in Wien. (15. Oktober 2014)
Da war noch alles in Ordnung: US-Aussenminister John Kerry bei der Landung in Wien. (15. Oktober 2014)
Keystone

Wegen unbekannter Probleme an der Boeing 757 mussten der US-Chefdiplomat und seine mehr als 40-köpfige Entourage für ihren Rückweg von Wien in die USA auf einen kommerziellen Linienflug ausweichen. Die US-Reisegruppe aus Diplomaten und Journalisten erfuhr die schlechte Neuigkeit erst, nachdem sie bereits vor Sonnenaufgang ihr Hotel in Richtung Flughafen verlassen hatte.

Es war bereits das vierte Mal in diesem Jahr, dass Kerrys Maschine wegen technischer Schwierigkeiten nicht abheben konnte. Das ist ein echtes Problem für den Vielflieger, der seit seinem Amtsantritt im Februar 2013 mehr als 900'000 Kilometer in der Luft zurücklegte.

Treffen mit Irans Aussenminister

Er ist damit auf dem besten Weg, den Reiserekord von Vorgängerin Hillary Clinton zu knacken. Diese schaffte binnen vier Jahren fast eine Million Flugkilometer. Allerdings bereiste sie in der Zeit 112 Länder, Kerry schaffte bislang nur 55.

Kerry war in Wien zu Atomgesprächen mit dem iranischen Aussenminister Mohammed Dschawad Sarif zusammengekommen. Auch wegen westlicher Wirtschaftssanktionen hat Iran erhebliche Probleme, einen sicheren Flugbetrieb aufrecht zu erhalten. Als Sarif von Kerrys Panne hörte, soll er laut dem Internetportal «al-Monitor» gegluckst haben: «Also passiert das nicht nur bei unseren Flugzeugen.»

SDA/rar

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