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Viel Geld aus dem Meer gefischt

Die ersten Scheine tauchten in Rios Postkartenbucht am vorletzten Sonntag auf. Das Meer war ziemlich wild an diesem Tag.

Normalerweise spült es in der Guanabara-Bucht nur Abfall an die Oberfläche: Eine freiwillige Helferin im Einsatz. Foto: Kai Pfaffenbach (Reuters)
Normalerweise spült es in der Guanabara-Bucht nur Abfall an die Oberfläche: Eine freiwillige Helferin im Einsatz. Foto: Kai Pfaffenbach (Reuters)

In der Guanabara-Bucht von Rio de Janeiro, berühmt für ihr Postkartenpanorama und ihr süsslich riechendes Brackwasser, spült es an solchen Tagen immer allerlei Unrat an: Plastiktüten, alte Schuhe, Sondermüll, in seltenen Fällen auch Leichenteile. Diesmal entdeckten die Fischer an der Kaimauer im Stadtteil Urca aber blaue Hunderter und braune Fünfziger in den Wellen, die grössten Banknoten, die es in Brasilien gibt. Einige sprangen direkt ins Wasser.

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