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Verletzte Buben warfen Sprengkapseln ins Feuer

Jetzt ist die Ursache für das Drama von Fehraltorf klar: Die Kinder haben vergessene Kapseln mit Sprengstoff aus den Dreissigerjahren angezündet.

Explosion in Fehraltorf: Ein Helikopter und ein Rettungswagen stehen im Einsatz. (19. Mai 2017)
Explosion in Fehraltorf: Ein Helikopter und ein Rettungswagen stehen im Einsatz. (19. Mai 2017)
Newspictures
Vier Buben sind verletzt worden, zwei von ihnen schwer.
Vier Buben sind verletzt worden, zwei von ihnen schwer.
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Der Grund für die Explosion, bei der es keinen Brand gab, ist noch unklar.
Der Grund für die Explosion, bei der es keinen Brand gab, ist noch unklar.
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Die vier Kinder, die bei einer Explosion am Freitagnachmittag in Fehraltorf zum Teil schwer verletzt worden sind, haben ein Feuer entzündet und Sprengkapseln hineingeworfen. Davon geht die Kantonspolizei Zürich aus, wie sie in einer Medienmitteilung schreibt.

Die Buben hätten sich Zugang in die verschlossene und seit Jahrzehnten stillgelegte Zündholzfabrik verschafft. In einem Gestell hätten sie ein verdecktes Holzfach entdeckt, in dem sich eine geschlossene Metallbox befand. In der Box seien seit mehreren Jahrzehnten vergessene Sprengkapseln gewesen. Diese wurden laut der Kantonspolizei in den Dreissigerjahren hergestellt.

Folgenschwere Explosion

Als die Kinder die Sprengkapseln ins Feuer warfen, verletzten sich bei der darauffolgenden Explosion zwei Buben schwer, einer mittelschwer und einer leicht. Über die Schwere der Verletzungen und den Gesundheitszustand der Buben gibt die Polizei keine Auskunft.

Weitere Untersuchungen führt die Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Jugendanwaltschaft See/Oberland durch.

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