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US-Abgeordnete Giffords aus Spital entlassen

Fünf Monate nach dem Attentat darf Gabrielle Giffords wieder nach Hause. Noch benötigt sie tägliche, intensive Therapie.

Auf dem Weg nach Hause: Gloria Giffords (rechts) auf dem zu ihrer Tochter. (15. Juni 2011)
Auf dem Weg nach Hause: Gloria Giffords (rechts) auf dem zu ihrer Tochter. (15. Juni 2011)
Keystone
Darf endlich nach Hause: Ein offenbar geistig verwirrter Attentäter hatte die Abgeordnete  Gabrielle Giffords (links vor dem Attentat, rechts nach dem Spitalaufenthalt) am 8. Januar in den Kopf geschossen.
Darf endlich nach Hause: Ein offenbar geistig verwirrter Attentäter hatte die Abgeordnete Gabrielle Giffords (links vor dem Attentat, rechts nach dem Spitalaufenthalt) am 8. Januar in den Kopf geschossen.
Keystone
Giffords Ehemann Mark Kelly ist Astronaut bei der Nasa.
Giffords Ehemann Mark Kelly ist Astronaut bei der Nasa.
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Fünf Monate nach dem Attentat auf die US-Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords hat die 41-Jährige das Krankenhaus in Houston verlassen. Sie lebt künftig mit ihrem Mann, dem Astronauten Mark Kelly, im texanischen League City. Dort setze sie ihre Reha-Therapie ambulant fort, erklärte das Spital. .

Ein offenbar geistig verwirrter Attentäter hatte die Abgeordnete am 8. Januar bei einem Bürgertreff vor einem Einkaufszentrum in Tucson im US-Staat Arizona in den Kopf geschossen und dabei lebensgefährlich verletzt. Bei dem Attentat wurden sechs Menschen getötet und 13 weitere verletzt.

Gut erholt von den Operationen

Giffords musste nach dem Attentat wieder sprechen und gehen lernen. Ihre Stabschefin Pia Carusone sagte der Zeitung «Arizona Republic» in der vergangenen Woche, Giffords könne wieder sprechen, habe aber noch Probleme mit komplexen Gedankengängen und Sätzen. Ihre Ärzte erklärten, sie benötige zwar weiterhin tägliche, intensive Therapie. Ihre Heimkehr sei aber eine wichtige Wegmarke und könne ihre Fortschritte beschleunigen.

Im Mai hatte sich Giffords einer weiteren Operation unterzogen, um ihre Schädeldecke wiederherzustellen. Davon habe sie sich gut erholt, sagte der Neurochirurg Dong Kim. Auf aktuellen Bildern, die am Sonntag auf Facebook veröffentlicht wurden, wirkt ihr Lächeln praktisch unverändert. Ihr Haar ist kürzer und dunkler als früher, offensichtliche Verletzungen sind nicht zu erkennen.

dapd/jak

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