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Uneheliches Kind rettet das Ansehen von Frankreichs Justizministerim

Die französische Justizministerin Rachida Dati, 42 Jahre alt, ist schwanger. Gerade rechtzeitig, um die Regierung zu verlassen, ohne das Gesicht zu verlieren.

Dati habe sich mit ihrem forschen Ton gegenüber Mitarbeitern und der unzimperlichen Schliessung von Gerichten viele Feinde geschaffen, schreibt die «SonntagsZeitung». Ihre Tage als Ministerin seien darum gezählt.

Jetzt zeigt Dati, die sich einst selbst aus der von ihrer marokkanischen Familie vermittelten Ehe befreit hat, ein Schwangerschaftsbäuchlein. Der Vater des Kindes sei der 59-jährige Manager Henri Proglio, der sie oft an Anlässe begleitet. Das Kind komme zum richtigen Zeitpunkt, meint die «SonntagsZeitung»: «Dank ihrer Mutterschaft kann Dati bei der Kabinettsumbildung die Regierung verlassen, ohne das Gesicht zu verlieren.» Stattdessen wird Dati wohl weiter ihr zweites Amt wahrnehmen, dasjenige der Bürgermeisterin des schicken siebten Arrondissement in Paris.

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