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Über 40 Verletzte bei Tramunfall in Köln

Am Donnerstagabend sind in der Kölner Innenstadt zwei Trams zusammengeprallt. Augenzeugen berichten von einem Chauffeur, der sich auffällig verhalten haben soll.

Der Aufprall war heftig: In Köln sind zwei Trams zusammengestossen. (15. März 2018)
Der Aufprall war heftig: In Köln sind zwei Trams zusammengestossen. (15. März 2018)
Oliver Berg/DPA, Keystone
Mehr als 40 Menschen sind bei dem Unfall verletzt worden.
Mehr als 40 Menschen sind bei dem Unfall verletzt worden.
Oliver Berg/DPA, Keystone
Der Unfallhergang werde nun untersucht. Ein erster Atem-Alkoholtest bei einem der Chauffeure fiel jedoch positiv aus.
Der Unfallhergang werde nun untersucht. Ein erster Atem-Alkoholtest bei einem der Chauffeure fiel jedoch positiv aus.
Oliver Berg/DPA, Keystone
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Bei einem Tramunfall in Köln wurden am Donnerstagabend mehr als 40 Menschen verletzt - einer von ihnen schwer. Der Schwerverletzte wurde nach Angaben der Polizei zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Sein Zustand sei auf eine Vorverletzung zurückzuführen.

Wie ein Polizeivertreter sagte, prallten in der Innenstadt zwei Trams zusammen. Rettungskräfte und Polizei rückten mit einem Grossaufgebot an, vor Ort waren alleine 41 Polizeibeamte. Die Zahl der Verletzen dürfte sich aber noch erhöhen, wie der Polizeivertreter sagte: Einige Betroffene seien vermutlich selbst in Krankenhäuser gegangen.

Gemäss dem Kölner «Express» hätten Zeugen beobachtet, wie der Chauffeur eines Trams sich auffällig verhalten hätte. Einmal sei er an einer Haltestelle so weit vorbeigefahren, dass sich die Türen nicht mehr öffnen liessen. Ein Sprecher der Kölner Polizei bestätigte in der Nacht zum Freitag, dass ein Atem-Alkoholtest bei einem Fahrer positiv ausgefallen sei. Eine Blutprobe sei angeordnet worden.

«Wir sind sprachlos»

Ein Sprecher der Kölner Verkehrsbetriebe sagten zur Zeitung: «Wenn sich der Verdacht der Polizei bewahrheiten sollte, sind wir sprachlos. Die Sicherheit der Fahrgäste ist für uns das Wichtigste. Wir bedauern den Unfall sehr und hoffen, dass alle wieder schnell auf die Beine kommen.» Auf Twitter ergänzten die KVB:

Der Auffahrunfall ereignete sich der Polizei zufolge kurz nach 20 Uhr. Der genaue Unfallhergang und die Unfallursache ist laut Polizei nun Gegenstand von Ermittlungen.

AFP/roy

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