Über 40 Tote bei Stürmen in Indien

Unwetter bringen in Indien Mauern zum Einsturz, Winde reissen Bäume und Strommasten nieder. In Delhi erreichten die Winde hundert Stundenkilometer, zahlreiche Flüge fielen aus.

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Bei erneuten Stürmen im Norden Indiens sind am Sonntag mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Vorher war in Meldungen lediglich von 17 Toten die Rede gewesen.

Allein im Bundesstaat Uttar Pradesh seien mindestens 18 Menschen in Hagel- und Gewitterstürmen umgekommen, teilten Vertreter der dortigen Katastrophenschutzbehörde mit. Die Unwetter hätten Mauern zum Einsturz gebracht und Bäume und Strommasten niedergerissen.

Zwölf weitere Todesopfer wurden aus Westbengalen und neun aus dem Bundesstaat Andhra Pradesh gemeldet. In Delhi starben nach Behördenangaben zwei Menschen, als ein Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu hundert Stundenkilometern über die indische Hauptstadt hinwegfegte. Rund 70 Flüge mussten wegen des Unwetters umgeleitet werden. Der internationale Flughafen wurde für mehr als zwei Stunden geschlossen.

Vor gut einer Woche waren bei Stürmen und Blitzschlägen in Indien mehr als 140 Menschen ums Leben gekommen. Besonders stark betroffen waren die nördlichen Bundesstaaten Uttar Pradesh und Rajasthan.

chk/sda

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