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Tutanchamun und der gefallene Bart

Die Aufregung ist gross: In Kairo sollen Reinigungskräfte die Totenmaske des berühmten Kinderpharaos beschädigt haben. Doch war es ein Malheur oder gar eine handfeste Intrige?

Die Pharaomaske wurde mit Leim verschandelt. Foto: AP, Keystone
Die Pharaomaske wurde mit Leim verschandelt. Foto: AP, Keystone

Der Bart ist ab – und wurde angeblich dilettantisch wieder angeklebt. So ungefähr lässt sich zusammenfassen, was die Nachrichtenagentur Associated Press am Donnerstag zu berichten wusste aus Kairo. Offenbar bei Reinigungsarbeiten sei die weltbekannte Totenmaske des berühmten Kinderpharaos Tutanchamun beschädigt worden, meldete sie unter Berufung auf nicht weniger als drei Konservatoren des ehrwürdigen Hauses am Tahrir-Platz, die aus Angst vor Konsequenzen ihre Namen nicht veröffentlicht sehen wollten. Demnach sei der markan- te zeremonielle Spitzbart des 3300  Jahre alten Prunkstücks des Museums abgebrochen, als die Maske runtergefallen sei. Eine andere Version lautet, die Maske habe in der Ausstellungsvitrine neu befestigt werden sollen und sei dabei umgekippt.

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