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Tropensturm wütet in Mittelamerika

Hurrikan Agatha hat in Guatemala eine Spur der Verwüstung hinterlassen und mindestens 83 Menschen das Leben gekostet.

Allein 73 Todesopfer wurden bis Sonntag aus Guatemala gemeldet. Zehn weitere Tote registrierten die Behörden in El Salvador und Honduras. Zahlreiche Menschen wurden noch vermisst. In den drei Ländern wurde der Notstand ausgerufen.

Nicht die Windgeschwindigkeit, sondern die heftigen Niederschläge wurden vielen Menschen vor allem in Guatemala-Stadt zum Verhängnis: Die Wassermassen lösten Erdrutsche und Sturzfluten aus. In einem Grossteil der Hauptstadt Guatemalas fiel der Strom aus. In Guatemala-Stadt wurden mit 10,8 Zentimetern in zwölf Stunden die ergiebigsten Niederschläge seit 1949 gemessen. 75'000 Menschen in Guatemala wurden in Sicherheit gebracht, 4300 fanden in Notunterkünften Zuflucht. Mindestens 3.500 Wohnhäuser wurden schwer beschädigt.

In El Salvador gab es nach Angaben der Behörden rund 140 Erdrutsche. Die Wassermassen des Flusses Acelhuate drohten die Strassen der Hauptstadt San Salvador zu überfluten. Nach Angaben von Präsident Mauricio Funes fielen dem Unwetter in seinem Land mindestens neun Menschen zum Opfer. Agatha hatte sich am Samstag über dem Pazifik zusammengebraut und traf mit Windgeschwindigkeiten von 75 Stundenkilometern auf die Küste. Danach schwächte sich der Sturm zu einem tropischen Tief ab.

ddp/cpm

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