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Triebwerk des Unglücksfliegers von Teheran offenbar ausgefallen

Beim Absturz eines Passagierflugzeuges kamen am Wochenende im Iran 39 Menschen ums Leben. Ein Überlebender berichtet nun, dass sich ein Propeller der Maschine nicht bewegt habe.

Der Einsatz der alten Maschinen wird infrage gestellt: Retter inspizieren die Unfallstelle in Teheran. (10. August 2014)
Der Einsatz der alten Maschinen wird infrage gestellt: Retter inspizieren die Unfallstelle in Teheran. (10. August 2014)
Keystone
Die kleine Passagiermaschine stürzte kurz nach dem Start in ein Wohngebiet in der Hauptstadt Teheran: Polizei und Revolutionsgarden sichern die Unglücksstelle ab. (10. August 2014)
Die kleine Passagiermaschine stürzte kurz nach dem Start in ein Wohngebiet in der Hauptstadt Teheran: Polizei und Revolutionsgarden sichern die Unglücksstelle ab. (10. August 2014)
AP Photo/Vahid Salemi
Werden von der Polizei ferngehalten: Schaulustige Passanten an der Unglücksstelle. (10. August 2014)
Werden von der Polizei ferngehalten: Schaulustige Passanten an der Unglücksstelle. (10. August 2014)
AFP
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Vor dem Absturz eines iranischen Passagerflugzeugs am Sonntag ist nach Angaben eines Überlebenden eines der beiden Triebwerke ausgefallen. Die Maschine vom Typ IrAN-140 – ein mit ukrainischer Technologie entwickeltes Turboprop-Flugzeug – sei nach dem Start nur drei Minuten in der Luft gewesen, sagte der überlebende Passagier Mohammed Abedsadeh der Nachrichtenagentur AP. Er habe aus dem Fenster geschaut und gesehen, dass sich ein Propeller nicht bewegt habe.

Bei dem Absturz kamen 39 Menschen ums Leben, neun weitere wurden verletzt. Das Flugzeug stürzte in ein Teheraner Wohngebiet. Einige Politiker stellten die weitere Benutzung der Flugzeuge infrage, die auf dem russischen Typ Antonow 140 basieren. Präsident Hassan Rohani erteilte ihnen bis zur Klärung der Absturzursache ein Startverbot.

Wegen internationaler Sanktionen hat der Iran Schwierigkeiten, Ersatzteile für seine alternde Flugzeugflotte aufzutreiben. «Ich habe nichts mit Politik zu tun», sagte Abedsadeh der AP. «Als menschliches Wesen will ich, dass alle Sanktionen gegen Passagierflugzeuge vollständig aufgehoben werden. Es geht hier um Menschenleben, nicht um Politik.»

(SDA)

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