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«Thalys-Held» entgeht College-Massaker

Alex Skarlatos sollte am Donnerstag eine Vorlesung am Umpqua Community College besuchen. Doch wegen Proben für «Dancing With the Stars» ist er während des Blutbades nicht anwesend.

Nach einem Studentenstreit fallen Schüsse: Polizist in Arizona. (9. Oktober 2015)
Nach einem Studentenstreit fallen Schüsse: Polizist in Arizona. (9. Oktober 2015)
Jake Bacon/Arizona Daily Sun, Keystone
Kondolenzbesuch: Der Bürgermeister von Roseburg, Larry Rich (links), und die Gouverneurin von Oregon, Kate Brown, begrüssen den US-Präsidenten Barack Obama. (9. Oktober 2015)
Kondolenzbesuch: Der Bürgermeister von Roseburg, Larry Rich (links), und die Gouverneurin von Oregon, Kate Brown, begrüssen den US-Präsidenten Barack Obama. (9. Oktober 2015)
Brendan Smialowski, AFP
Eine Patronenhülse liegt als Beweisstück auf dem Boden.  (1. Oktober 2015)
Eine Patronenhülse liegt als Beweisstück auf dem Boden. (1. Oktober 2015)
Michael Sullivan/The News-Review via AP, Keystone
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Einer der Amerikaner, die mit beherztem Einsatz im August ein mögliches Massaker in einem Thalys-Zug verhinderten, ist dem Blutbad an einem College in Oregon entgangen. Er hätte eigentlich am Donnerstag eine Vorlesung am Umpqua Community College besuchen sollen, sagte Alek Skarlatos in der TV-Sendung «Good Morning America» am Freitag. Doch habe er sich für Proben für die Show «Dancing With the Stars» in Los Angeles aufgehalten, als ein 26-Jähriger an dem College in Roseburg das Feuer auf Teilnehmer einer Literaturklasse eröffnete und neun Menschen erschoss.

Auf die Frage, ob Skarlatos den Schützen überwältigt hätte, wenn er vor Ort gewesen wäre, entgegnete er: «Ich hätte es auf jeden Fall versucht.»

Möglichen Anschlag verhindert

Skarlatos sagte, er habe gerade mit seiner Tanzpartnerin Lindsay Arnold geprobt, als er von einem Freund per SMS-Nachricht über die Schiesserei am Umpqua Community College informiert worden sei. Dann habe er die Nachrichten im Internet gelesen, um sich zu vergewissern. «Ich setzte mich für eine Sekunde hin und versteckte mich dann im Badezimmer, damit mich die Kameras nicht sehen konnten», schilderte Skarlatos. Dann habe er sich entschlossen, rasch nach Roseburg zurückzukehren, um den Bewohnern dort beizustehen.

Skarlatos und seine zwei Freunde - Anthony Sadler und Spencer Stone - wurden weltweit bekannt, als sie zusammen mit einem Briten im August im Hochgeschwindigkeitszug Thalys von Amsterdam nach Paris einen schwer bewaffneten 26-Jährigen überwältigten. Seitdem werden sie als Helden gefeiert.

SDA/hae

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