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Taucher bei Bergung von Wrackteilen im Bodensee fast ertrunken

Unglück nach dem Unglück: Am Freitag stürzte ein Kleinflugzeug in den Bodensee. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben. Bei den Bergungsarbeiten kam es nun erneut zu einem Unfall.

In 50 bis 60 Metern Tiefe kam es zu Komplikationen: Taucher beim Bergungseinsatz im Bodensee.
In 50 bis 60 Metern Tiefe kam es zu Komplikationen: Taucher beim Bergungseinsatz im Bodensee.
Keystone

Bei der Bergung von Wrackteilen des am Freitagnachmittag in den Bodensee gestürzten Kleinflugzeugs ist gestern Abend ein Taucher verunglückt, wie die Vorarlberger Polizei am Dienstag mitteilte.

Nachdem es bei der Bergung von Flugzeugteilen in rund 50 bis 60 Metern Tiefe aus noch ungeklärter Ursache zu Komplikationen gekommen war, musste der erfahrene 47-jährige Taucher mithilfe eines Kollegen einen Notaufstieg vornehmen.

Der verletzte Taucher wurde sofort an Land gebracht und von einem Notarzt betreut. Nach der Erstversorgung wurde er mit einem Helikopter in ein Spital geflogen. Dieses sollte er im Laufe des Dienstags wieder verlassen können, wie es im Communiqué heisst.

Grosses Risiko für die Taucher

Manuel Winkel, Leiter der Wasserrettung, hatte am Montag bei einer Pressekonferenz vor der Absturzstelle speziell darauf hingewiesen, bei einem solchen Einsatz könnten Taucher an ihre Grenzen kommen.

Beim Flugzeugabsturz am Freitagnachmittag vor Bregenz sind ein 55-jähriger Pilot und ein noch nicht identifizierter Passagier ums Leben gekommen. Der Rumpf der Maschine des Typs Tecnam P 62 und die zwei Leichen wurden in der Nacht auf Montag aus dem See geborgen.

SDA/mrs

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