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Sucht, Drogen und Politik

27 Millionen Menschen gelten laut einem aktuellen UNO-Bericht weltweit als drogensüchtig. Besonders den Entwicklungsländern scheint es schwer zu fallen, das Problem zu bekämpfen.

Szenen, wie man sie in Pakistan nicht unbedingt erwarten würde: Süchtige spritzen sich ...
Szenen, wie man sie in Pakistan nicht unbedingt erwarten würde: Süchtige spritzen sich ...
Assif Hassan, AFP
... mitten in Karachi Heroin. (25. Juni 2012)
... mitten in Karachi Heroin. (25. Juni 2012)
Assif Hassan, AFP
Weltweit sterben an illegalen Substanzen jährlich circa 200'000 Menschen. Im Vergleich: Rauchen fordert 5,1 Millionen, Alkoholkonsum 2,3 Millionen Menschenleben pro Jahr.
Weltweit sterben an illegalen Substanzen jährlich circa 200'000 Menschen. Im Vergleich: Rauchen fordert 5,1 Millionen, Alkoholkonsum 2,3 Millionen Menschenleben pro Jahr.
Michaela Rehle, Reuters
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In Zürich gibt es keine offene Drogenszene mehr. Auch nicht in London, Berlin oder New York. Westliche Grossstädte haben das Drogenproblem im Griff – es existiert allenfalls in der Peripherie oder in den Klatschspalten (Spotted: It-Girl völlig benommen aus Club torkelnd). Könnte man meinen.

Fakt ist aber: Der weltweite Drogenkonsum ist seit Jahren ungefähr stabil. Es gibt 27 Millionen Drogensüchtige – einer von 200 Erdbewohnern. Knapp zehnmal so viele nehmen ab und zu Drogen. Die traurige Bilanz: 200'000 Drogentote jedes Jahr. Dies meldet der heute in New York veröffentlichte Weltdrogenbericht der UNO.

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