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Spätes Weihnachtsgeschenk: Mann zahlt 7200-Euro-Busse seiner Frau

Ein Mann hat sich bei der Polizei in Konstanz gemeldet, weil er die Geldstrafe seiner Ehefrau in Höhe von 7200 Euro bezahlen wollte.

Nach Weihnachten: In Konstanz zahlte ein Mann die Busse seiner Frau. (10. März 2014)
Nach Weihnachten: In Konstanz zahlte ein Mann die Busse seiner Frau. (10. März 2014)
Keystone

Im Communiqué der Polizei ist von einem «nachträglichen Weihnachtsgeschenk» die Rede. Durch die Einzahlung der 7200 Euro habe der Mann seiner 57-jährigen Frau eine Ersatzfreiheitsstrafe von 180 Tagen erspart. Sie brauche in Zukunft keine Angst mehr vor einer Einreise nach Deutschland zu haben.

Als sich der Mann mit seinem nicht alltäglichen Anliegen bei der Bundespolizei-Inspektion in Konstanz meldete, schauten die Beamten im Fahndungssystem nach. Sie stellten fest, dass gegen die Frau tatsächlich ein Haftbefehl zur Vollstreckung der Geldstrafe bestand. Am Mittag zahlte der Mann die 7200 Euro in Singen ein.

Das Amtsgericht Linz am Rhein hatte die Frau 2011 wegen Urkundenfälschung zur Geldstrafe verurteilt. Die Frau hielt sich damals aber bereits in der Schweiz auf. Die geforderte Summe beglich sie nicht. Gut vier Jahre später holte ihr Ehemann dies jetzt nach. Die Frau vermied es, persönlich nach Deutschland zu kommen.

SDA/pat

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