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Schwimmerin im Zürichsee von Motorboot schwer verletzt

Heute Montagmorgen wurde eine 75-jährige Schwimmerin von einem Fischerboot erfasst. Die Schiffsschraube verletzte sie schwer.

Vor der Badeanlage Utoquai: Nicht alle Schwimmer halten sich an die gelben Markierungen.
Vor der Badeanlage Utoquai: Nicht alle Schwimmer halten sich an die gelben Markierungen.
Sabrina Bobst

Die 75-jährige Frau schwamm ausserhalb der gelb markierten Badezone bei der Anlage Utoquai im Zürichsee. Gemäss ersten Erkenntnissen der Stadtpolizei Zürich wurde sie von der Schiffsschraube eines vorbeifahrenden Fischerbootes erfasst und schwer verletzt. Ein Bademeister beobachtete den Vorfall und alarmierte die Polizei.

Das Patrouillenboot der Wasserschutzpolizei konnte die schwer verletzte Frau innert Minutenfrist und unter Mithilfe von mehreren Bademeistern aus dem Wasser bergen. Die Verletzte wurde ins Spital gebracht: «Gemäss den behandelnden Ärzten befindet sie sich in kritischem Zustand», sagt Mediensprecher Marco Cortesi.

Schiffsführer steht unter Schock

Verboten ist das Schwimmen ausserhalb der markierten Zonen nicht, ausser im 100-Meter-Umkreis der Hafenanlagen und Landungsstegen der Kursschiffe. Die Polizei weist immer wieder darauf hin, dass das Schwimmen ausserhalb der markierten Zonen gefährlich sein kann und dass man dies wenn, dann nur mit gut sichtbaren Badekappen tun soll. Die verletzte 75-jährige trug nach ersten Erkenntnissen keine Badekappe.

Beim Fahrer des Fischerbootes handelt es sich um einen 71-jährigen Mann. Er wurde polizeilich einvernommen und wieder entlassen. Er fuhr in einem für ihn nicht verbotenen Bereich des Zürichsees. Gemäss Marco Cortesi steht der Mann unter Schock. Die Stadtpolizei und die Staatsanwaltschaft klären die Umstände des Unfalls ab.

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