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Schon ihre Grossmutter war Schönheitskönigin

Die 22-jährige Kolumbianerin Paulina Vega ist neue Miss Universe. In ihrer Familie gibt es neben einer Miss auch einen bekannten Tenorsänger.

Die Kolumbianerin Paulina Vega ist die schönste Frau des Universums. Die 22-Jährige gewann am Sonntagabend in Doral in Florida vor Kandidatinnen aus etwa 90 Ländern die Wahl zur Miss Universe. Der zweite Platz ging in die USA, der dritte an die Ukraine. Die Schweiz wurde durch die Neuenburgerin Zoé Metthez vertreten. Die 20-jährige schaffte es nicht unter die besten 15.

Bei der Siegerin Vega lag es vielleicht in den Genen; schon ihre Grossmutter hatte vor 62 Jahren die Wahl zur Miss Atlántico gewonnen. Vega studiert Betriebswirtschaftslehre in Bogotá und hatte schon mit acht Jahren erste Aufträge als Fotomodell. Die Hundeliebhaberin war an einer deutschen Schule, an Sprachen weist ihr Profil bei der Miss Universe neben Spanisch aber nur Englisch aus. Zudem steht dort, dass die 22-Jährige mit offenen Augen schlafe. Vega ist die Enkeltochter des Tenors Gastón Vega. Sie liess die Jury wissen, dass die Miss-Universe-Wahl ihr erster und zugleich letzter Schönheitswettbewerb sein werde. So könne sie es kaum erwarten, wieder ihr Studium der Betriebswissenschaften aufzunehmen.

Dass der Titel wieder nach Südamerika ging, ist fast keine Überraschung mehr. In den letzten zehn Jahren gewannen sechsmal Lateinamerikanerinnen, dabei dreimal Venezuela. Auch Vegas Vorgängerin, die jetzt entthronte Miss Universe Gabriela Isler, kommt aus Venezuela, hat aber auch Schweizer Wurzeln. Ihr Grossvater stammte aus Lausanne und wanderte vor 50 Jahren nach Caracas aus, wo er eine Deutsche heiratete.

SDA/thu

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