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Schon 18 Menschen in der Schweiz ertrunken

Seit die Sonne auf die Schweizer niederbrennt, starben sechs Menschen in Seen, Flüssen und Bädern. Schon zuvor hatte erlitt ein Dutzend den Wassertod.

Zusammen mit den 12 Personen, die vor Mitte Juni in Schweizer Seen, Flüssen und Schwimmbädern ums Leben kamen, beträgt die Zahl der Ertrinkungsopfer dieses Jahr bisher 18. Diese Zahlen deuten auf ein Jahr mit weniger Todesopfern hin als in den Jahren zuvor.

In den Jahren 2009 und 2007 ertranken laut einer Statistik der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) je 36 Menschen; im Jahr 2008 waren es 27 gewesen. Zuvor lag die Zahl der Ertrunkenen jeweils deutlich über 30; im Hitzesommer 2003 waren es fast 90 gewesen, im Jahr danach nur noch knapp 50.

Die einzelnen Zahlen liessen sich nur schwer miteinander vergleichen, sagte SLRG-Sprecherin Prisca Wolfensberger am Montag auf Anfrage. Sie seien abhängig vom Verlauf des Sommers. Je länger eine Hitzeperiode andauere, desto mehr Personen suchten Abkühlung im Wasser.

Nicht Bestandteil der SLRG-Statistik sind allerdings die vielen Unfälle der letzten Zeit, beispielsweise der tödliche Bootsunfall auf dem Bielersee oder tödliche Sprungbrett-Unfälle. Zudem sind gemäss der SLRG-Sprecherin einige Fälle noch ungeklärt.

SDA/raa

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