Zum Hauptinhalt springen

Schiesserei von St. Margrethen: Pistole gefunden

Neben der Autobahn A1 bei Rheineck hat die Polizei jene Waffe gefunden, mit der in St. Margrethen ein Ehepaar getötet wurde. Der mutmassliche Täter hat eine Schussabgabe gestanden.

Das getötete Ehepaar wohnte im obersten Stock links.
Das getötete Ehepaar wohnte im obersten Stock links.
Stefan Hohler
Hier ereignete sich das tödliche Drama: Wiesenstrasse in St. Margrethen. (29. Januar 2013)
Hier ereignete sich das tödliche Drama: Wiesenstrasse in St. Margrethen. (29. Januar 2013)
Newspictures/Markus Heinzer
Zwei Italiener, ein 74-jähriger Mann und seine 67-jährige Frau, starben. (29. Januar 2013)
Zwei Italiener, ein 74-jähriger Mann und seine 67-jährige Frau, starben. (29. Januar 2013)
Newspictures/Markus Heinzer
1 / 6

Die Polizei hat die Tatwaffe gefunden, mit der am Montagabend in St. Margrethen ein italienisches Ehepaar getötet worden ist. Die Pistole lag neben der Autobahn A1 bei Rheineck, dort wo der mutmassliche Täter sie hingeworfen hatte.

Die Waffe, eine Pistole des Kalibers 9 Millimeter, wurde gemäss Polizei gestern Abend gefunden. Die Pistole lag auf dem Grünstreifen der Autobahn A1 zwischen dem Anschlusswerk Rheineck und dem Rastplatz Sulzberg. Der Tatverdächtige hatte ausgesagt, er habe die Waffe auf der Autobahn zwischen Rheineck und Rorschach weggeworfen.

Die Waffe werde nun von der Fachstelle Forensische Chemie und Technologie der Kantonspolizei St. Gallen untersucht, heisst es im Communiqué von heute.

Opfer erhielten Briefe des mutmasslichen Täters

Wie Blick.ch berichtet, hat der mutmassliche Täter offenbar gegenüber der Polizei die Schussabgabe zugegeben. Die Tat selbst hat er allerdings gemäss Natalie Häusler, Sprecherin der Staatsanwaltschaft St. Gallen, noch nicht gestanden.

Die Tochter des getöteten Ehepaars erzählt auf Blick.ch zudem, ihre Eltern hätten regelmässig Briefe des mutmasslichen Täters erhalten: «Alle zwei bis drei Wochen kam einer. Aufs Briefpapier hat er Särge gezeichnet. Oder Totenköpfe. Manchmal war Asche im Brief. Er werde uns alle umbringen, schrieb er.»

Lange Zeit Nachbarn

Beim Tötungsdelikt vom Montagabend in St. Margrethen wurden eine 67-jährige Frau sowie ihr 74-jähriger Ehemann getötet. Der mutmassliche Täter, ein 41-jährige Schweizer, wurde in einer Grossfahndung durch die Polizei fünf Stunden nach den tödlichen Schüssen verhaftet.

Der Tatverdächtige kannte die beiden Opfer, da sie lange Zeit im selben Mehrfamilienhaus wohnten. Zwischen den Opfern und dem Beschuldigten kam es zu Nachbarschafts-Streitereien. Der mutmassliche Täter ist vorbestraft.

SDA/rbi

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch