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Sahara-Staub nimmt den Briten den Atem

In Grossbritannien ist Smogalarm ausgelöst worden. Schuld ist auch eine spezielle Wetterlage.

Staub und Schadstoffe haben sich in der Luft angereichert: Ein Velofahrer unterwegs in London. (2. April 2014)
Staub und Schadstoffe haben sich in der Luft angereichert: Ein Velofahrer unterwegs in London. (2. April 2014)

Das britische Umweltministerium warnte am Mittwoch, die Luftverschmutzung könnte die höchste Stufe der zehnstufigen Warnskala erreichen.

Sahara-Staub wird wegen der derzeitigen Wetterlage nach Europa getragen. In Grossbritannien war die rötliche Schicht zum Beispiel auf Autos deutlich zu erkennen. Weil gleichzeitig wenig Wind herrscht, reichert sich der Staub zusammen mit Schadstoffen in der Luft an.

Anstrengungen im Freien meiden

Das Zusammentreffen der beiden Phänomene sei eine «unglückliche Verkettung von Umständen» gewesen, sagte die Meteorologin Helen Dacre von der Universität Reading. Paul Cosford von der Gesundheitsbehörde Public Health England forderte Herz- und Lungenkranke in der BBC auf, Anstrengung im Freien zu meiden.

Dacre erklärte, es handle sich um eine Mischung aus giftigen Gasen wie Stickstoffdioxid und Ozon sowie Feinstaubpartikeln aus der Sahara und von der Verbrennung von fossilen Brennstoffen, die für Menschen mit Herz- oder Lungenproblemen gefährlich sein könnte. Bis Freitag soll die Luftverschmutzung abnehmen.

SDA/ldc

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