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Roboterbagger sucht nach Vermissten auf der Ruosalp

Statt wie geplant eine Woche dauern die Sicherungsarbeiten auf der Ruosalp ganze drei Wochen. Grund ist der instabile Fels oberhalb der Unfallstelle.

Weil das Gebiet oberhalb des Wegs zwischen der Ruosalp und Alplen in der Gemeinde Unterschächen UR auch über eine Woche nach dem Felssturz für eine Bergung durch Menschenhand zu gefährlich ist, wurde ein Roboterbagger eingesetzt: Der Bagger im Einsatz. (19. Oktober 2017)
Weil das Gebiet oberhalb des Wegs zwischen der Ruosalp und Alplen in der Gemeinde Unterschächen UR auch über eine Woche nach dem Felssturz für eine Bergung durch Menschenhand zu gefährlich ist, wurde ein Roboterbagger eingesetzt: Der Bagger im Einsatz. (19. Oktober 2017)
Urs Flüeler, Keystone
Weil der Hang über dem Weg nach dem Felssturz instabil war, mussten die Bergungsarbeiten abgebrochen und stattdessen Felssicherungsarbeiten aufgenommen werden: Am Vormittag installierten Arbeiter Sicherheitsnetze über dem Weg. (19. Oktober 2017)
Weil der Hang über dem Weg nach dem Felssturz instabil war, mussten die Bergungsarbeiten abgebrochen und stattdessen Felssicherungsarbeiten aufgenommen werden: Am Vormittag installierten Arbeiter Sicherheitsnetze über dem Weg. (19. Oktober 2017)
Urs Flüeler, Keystone
Hier wird der Roboterbagger beim Tanklager neben dem Flughafen Zürich getestet.
Hier wird der Roboterbagger beim Tanklager neben dem Flughafen Zürich getestet.
Kapo Uri
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Mit einem ferngesteuerten Bagger haben Arbeiter am Donnerstagmittag nach zwei Verschütteten auf dem Felsenweg im Gebiet Ruosalp im Kanton Uri gesucht. Die zwei Einheimischen im Alter von 26 und 62 Jahren gelten seit dem Felssturz vom vorletzten Dienstag als vermisst.

Weil das Gebiet oberhalb des Wegs zwischen der Ruosalp und Alplen in der Gemeinde Unterschächen UR auch über eine Woche nach dem Felssturz für eine Bergung durch Menschenhand zu gefährlich ist, wurde ein Roboterbagger eingesetzt. Am Vormittag installierten Arbeiter zuerst Sicherheitsnetze über dem Weg.

Fels muss gesichert werden

Gegen 11 Uhr arbeitete sich schliesslich der ferngesteuerte Bagger von der Bergseite her zum Schuttkegel, wo die beiden Vermissten vermutet werden. Dort beförderte er auf dem Weg liegendes Gestein zu Tal.

Die zwei Vermissten waren bei Bauarbeiten an dem Felsenweg von 2000 Kubikmeter herabstürzendem Gestein überrascht und verschüttet worden. Ein dritter Arbeiter konnte sich befreien und wurde verletzt ins Spital gebracht.

Weil der Hang über dem Weg nach dem Felssturz instabil war, mussten die Bergungsarbeiten abgebrochen und stattdessen Felssicherungsarbeiten aufgenommen werden. Seither sind Arbeiter daran, die Felspartie oberhalb der Unfallstelle zu säubern.

Länger als geplant

Statt wie ursprünglich geplant rund eine Woche dauern die Sicherungsarbeiten zusätzliche zwei Wochen. Das liegt insbesondere an den vorhandenen Felsverkarstungen. Diese machen umfangreiche Sicherungsarbeiten, den Einsatz von Gitternetzen sowie eines Alarmsystems notwendig.

Die Arbeiter hatten vor dem Unglück Spreng- und Bohrarbeiten ausgeführt. Zur Ursache des Felssturzes könnten noch keine Aussagen gemacht werden, schrieb die Polizei. Die Ermittlungen unter der Führung der Staatsanwaltschaft Uri laufen.

SDA/mch

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