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Riesige Aschewolke über dem Südpazifik

Nach Europa leidet nun die Südsee mit ihren malerischen Urlaubsinseln unter einer riesigen Aschewolke. Auslöser ist der Vulkan Yasur auf Vanuatu. Dutzende Flüge mussten abgesagt werden.

Nach Europa leidet nun die Südpazifik-Region mit ihren malerischen Urlaubsinseln unter einer riesigen Aschewolke. Auslöser ist der Vulkan Yasur auf Vanuatu, dessen Aschewolke am Montag bis zu 1800 Meter hoch reichte. Betroffen war zunächst ein Gebiet von mehr als 340 Quadratkilometern, selbst im benachbarten Neukaledonien mussten Flüge abgesagt werden. Auch in Neuseeland wurden die Fluglinien vor der Aschewolke gewarnt.

Auf Vanuatu selbst wurde der malerisch gelegene Vulkan auf der Insel Tanna für Touristen gesperrt. «Der Vulkan war in den vergangenen Tagen sehr aktiv», berichtete Peter Korisa vom Katastrophenschutz des Inselstaates im Südpazifik. «Er spuckte auch heisse Lava und Gesteinsbrocken aus.» Rings um den Vulkan wohnen etwa 6000 Menschen, die in Alarm versetzt wurden. Auch Touristenressorts in Vanuatu wurden aufgefordert, ihre Urlauber nicht in die Nähe der Gefahrenzone zu lassen.

Mitten auf dem Feuerring

Vanuatu liegt auf dem sogenannten pazifischen Feuerring, auf dem es immer wieder zu Vulkanausbrüchen und Erdbeben kommt. Die nun vom Yasur ausgestossene Aschewolke hatte zunächst aber nicht so verheerende Auswirkungen wie der isländische Gletschervulkan Eyjafjöll. Er hatte mit einer riesigen Aschewolke im April fast den gesamten europäischen Luftverkehr rund eine Woche lang lahmgelegt. Die Schliessung von hunderten Flughäfen und die Streichung von mehr als 100'000 Flügen lösten ein beispielloses Chaos aus, mehr als acht Millionen Reisende sassen fest.

AFP/se

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