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Rettung am Himalaya wird teuer

Im Juli wurden die beiden Italiener Walter Nones und Simon Kehrer per Helikopter am Nanga Parbat geborgen. Der Rettungseinsatz kostet sie fast 50'000 Dollar.

Walter Nones (l.) und Simon Kehrer: «Wir hätten nach dem Tod unseres Kameraden auf Skiern zum Basislager abfahren können.»
Walter Nones (l.) und Simon Kehrer: «Wir hätten nach dem Tod unseres Kameraden auf Skiern zum Basislager abfahren können.»
Keystone

Das berichtet die italienische Tageszeitung «Corriere della Sera». Der pakistanische Flugrettungsdienst, der die beiden italienischen Alpinisten in einem gefährlichen Einsatz in 6000 Metern Höhe barg, stellte nach Angaben der Zeitung fast 49’000 US-Dollar in Rechnung.

«Rettung nicht verlangt»

«Für uns ist das eine bittere Überraschung» wurden Nones und Kehrer zitiert, «wir haben nicht erwartet, so viel für einen Rettungseinsatz zu zahlen, den wir nicht verlangt hatten. Wir hätten nach dem Tod unseres Kameraden auf Skiern zum Basislager abfahren können.»

Die Helikopterbergung war von Italien aus initiiert worden, den beiden Frauen der Alpinisten war damals den Informationen zufolge erklärt worden, die Kosten dafür würden vom Aussenministerium in Rom und ihrer Versicherung getragen.

SDA/cpm

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