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Rechtzeitig zur Olma-Eröffnung: «St. Galler Bratwurst» wird geschützt

Das Bundesamt für Landwirtschaft trägt heute die Bratwurst als geschützte geografische Angabe ins Register ein. Die Rekursfrist gegen den Entscheid ist abgelaufen.

Schön zum Beginn der 66. Olma heute in St. Gallen trägt das Bundesamt für Landwirtschaft BLW die «St. Galler Bratwurst» und die «St. Galler Kalbsbratwurst» ins Schutzregister ein. Die Namen dürfen somit nur noch von Produzenten in der Region St. Gallen verwendet werden.

Die Wurst ist laut BLW typisch für die Region St. Gallen und ihr guter Ruf in ihrer äusserst langen Tradition begründet. Ihre erste urkundliche Erwähnung fand sie in den Satzungen der Metzgerzunft von 1438. Bundespräsident Couchepin sagte heute an der Eröffnung der Olma, die Bratwurst sei berühmteste Botschafterin der Ostschweiz.

Einsprache abgelehnt

Das Gesuch für die Eintragung war im Juli vergangenen Jahrs öffentlich aufgelegt worden. Eine einzige Einsprache bemängelte, dass die «St. Galler Bratwurst» nur noch in den vier Kantonen St. Gallen, Thurgau und beiden Appenzell produziert werden darf. Sie sahen auch die Wirtschaftsfreiheit und das Kartellgesetz verletzt. Das BWL wies indessen sämtliche Rügen der Einsprecher als unbegründet ab.

SDA/oku

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